
"Weißes Roß": Gebäude wird gesichert: Zimmermeister Frank Müller begutachtet die alten Holzteile. Foto: Ronny Seifarth
Ein traditionsreiches Gebäude wird vor dem Verfall gerettet.
In der ehemaligen Gaststätte „Weißes Roß“ haben vor wenigen Tagen Arbeiten zur Sicherung des Gebäudes begonnen. Das Kulturdenkmal in der Teichvorstadt 1 befindet sich seit 2008 im Eigentum der Stadt und soll nun umfassend instand gesetzt werden (ABG-Info.de berichtete). Der bauliche Zustand des vermutlich um 1671 errichteten Gebäudes ist sehr schlecht, es weist zahlreiche Schäden auf. Im ersten Bauabschnitt werden zunächst tragende Bauteile wie Wände und Decken sowie das Dachtragwerk statisch-konstruktiv instand gesetzt.
Darüber hinaus erhält das Dach eine neue Eindeckung. Im zweiten Bauabschnitt werden die Fassaden wieder hergerichtet. Weiterführende Arbeiten, wie der Innenausbau, müssen vom künftigen Nutzer selbst vorgenommen werden. Die skizzierten Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres dauern, danach soll das Gebäude vermarktet werden. Die günstige Lage am Großen Teich, einem beliebten Naherholungsgebiet, spricht für eine gastronomische Nutzung. Die Kosten für die skizzierten Instandsetzungsmaßnahmen am „Weißen Roß“ summieren sich voraussichtlich auf rund 573.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt überwiegend mit Städtebaufördermitteln, rund 43.000 Euro muss die Stadt selbst aufbringen.
Ähnliche Beiträge:


August 31st, 2010
Christian Bettels, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stadt Altenburg
Der Artikel wurde geschrieben in
Tags: 

