

Rathaus Altenburg
Die Stadt Altenburg erneuert für die Stadtteile Ehrenberg, Kosma und Zetzscha den Konzessionsvertrag mit enviaM. Der Energiedienstleister darf die öffentlichen Wege in diesem Bereich für das Verlegen von Leitungen weiter bis 2031 nutzen. Dies hatte der Rat der Stadt am 31. März 2011 entschieden. Die offizielle Vertragsunterzeichnung erfolgte am 19. Mai durch Oberbürgermeister Michael Wolf.
Mit dem Konzessionsvertrag erlaubt die Kommune dem Energiedienstleister die Nutzung ihrer öffentlichen Wege und Straßen, um Leitungen zu verlegen und zu betreiben. Als Gegenleistung erhält die Kommune jährlich eine Konzessionsabgabe.
„Der Beschluss für die Neuvergabe des Konzessionsvertrages ist Ausdruck des langjährigen Vertrauens der Stadt Altenburg in die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens. Wir werden auch künftig ein zuverlässiger Netzbetreiber sein, der in den Stadtteilen Ehrenberg, Kosma und Zetzscha eine sichere, wirtschaftliche und umweltfreundliche Stromversorgung gewährleistet“, so Thilo Schröter, Leiter der Stabsabteilung Konzessionen bei enviaM.
Im Landkreis Altenburger Land haben nunmehr außer der Gemeinde Starkenberg alle Kommunen ihre Konzessionsverträge mit enviaM erneuert. Insgesamt zahlt enviaM an alle Kommunen im Landkreis Altenburger Land, mit denen Konzessionsverträge bestehen, rund 1,6 Millionen Euro Konzessionsabgabe und 600.000 Euro Gewerbesteuer. Der Investitions-, Betriebs- und Instandhaltungsaufwand für die elektrischen Netze beläuft sich auf ca. 6,5 Millionen Euro.
Hintergrund
Die enviaM-Gruppe ist der führende regionale Energiedienstleister bei Strom und Gas in Ostdeutschland. Zum Unternehmensverbund gehören neben der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, 17 Gesellschaften, an denen enviaM mehrheitlich beteiligt ist. Insgesamt hält enviaM Beteiligungen an 53 Gesellschaften. Anteilseigner der enviaM sind die RWE AG mit 58,54 Prozent und rund 700 ostdeutsche Kommunen mit 41,46 Prozent.
Die enviaM-Gruppe versorgt rund 1,5 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme, Wasser und energienahen Dienstleistungen. Einer Studie des Forschungs- und Beratungsinstituts Conoscope GmbH, vormals Inomic GmbH, Leipzig, zufolge sichert der Unternehmensverbund rund 1,8 Milliarden Euro Wertschöpfung, rund 17.600 Arbeitsplätze und annähernd 920 Millionen Euro Steueraufkommen in der Region. Jeder Euro, den die enviaM-Gruppe als Wertschöpfung ausweist, bewirkt fast zwei weitere Euro Wertschöpfung. Jeder Arbeitsplatz des Unternehmensverbundes sichert und schafft drei weitere Arbeitsplätze.