
„Schwarze Augen oder Eine Nacht im Russenpuff“ kann man am Freitag, 7. Oktober, im Landestheater Altenburg oder am Samstag, 8. Oktober, im Großen Haus Gera miterleben.
„Schwarze Augen oder Eine Nacht im Russenpuff“ kann man am Freitag, 7. Oktober, im Landestheater Altenburg oder am Samstag, 8. Oktober, im Großen Haus Gera miterleben. Katrin Weber, Tom Pauls und Detlef Rothe gastieren. Der Dresdner Autor und Regisseur Holger Böhme, der auch die Kultfigur Ilse Bähnert mitentwickelte, schrieb die Vorlage zu diesem ungewöhnlichen Abend.
Tom Pauls als Semjon Alexandrowitsch und sein schießwütiges Faktotum Kusma (Detlef Rothe) eröffnen in Deutschland ein Etablissement mit ganz besonderem Anspruch. Die Damen, die sie präsentieren (Katrin Weber, Katrin Weber, Katrin Weber,…) verstehen ihr Gewerbe in jeder Lage: Sie können tanzen und singen, lachen und trinken – mit und ohne… Ausdruck.
Beste Unterhaltung ist garantiert, wenn Semjon und Kusma ihre Mädchen präsentieren, in einer Show zwischen Revue und Estrade, zwischen Samowar und Kalaschnikow, in einem etwas sonderbaren russischen Puff – am Rande des Nervenzusammenbruchs.
Karten sind noch erhältlich!
// ]]>
Paul Linckes schmissige Operette „Frau Luna“ in der Inszenierung von Steffen Piontek hat am Sonntag, 9. Oktober, um 19.00 Uhr im Landestheater Premiere. Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera musiziert unter der Leitung von Thomas Wicklein. Die Ausstattung entwirft Mike Hahne. Das ThüringenBallett tanzt in der Choreografie von Winfried Schneider. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Ueli Häsler.
Paul Lincke (1866-1946) gilt als der Begründer der Berliner Operette, und seine 1899 im Apollo-Theater uraufgeführte »Frau Luna« ist das Paradebeispiel für dieses Genre. Die mit eingängigen Melodien und flotten Rhythmen aufwartende Musik wurzelt im Berliner Gassenhauer. Der Mond dient als Spiegel dieser faszinierenden Großstadt. »Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft, so mit ihrem holden Duft, Duft, Duft“ ist der Ohrwurm dieser Operette.
Fritz Steppke (Peter Paul Haller) hat nur einen Wunsch: er will unbedingt mit einem Ballon auf den Mond fahren. Sehr begeistert ist von seiner Idee natürlich keiner, vor allem aber seine Verlobte Marie (Paula Rummel) nicht, die versucht, ihn mit allen Mitteln zurückzuhalten: »Schlösser, die im Monde liegen, bringen Kummer, lieber Schatz«. Noch heftiger reagiert Frau Pusebach (Rosemarie Dittmann-Bennert) – Maries Tante und Steppkes gestrenge Hauswirtin – auf die unverbesserlichen Spinnereien Steppkes: ihm wird zum Ersten gekündigt. Doch Steppke gelingt die Flucht auf den Mond, wo aber alles anders ist, als er es sich zuvor erträumt hatte …