

DIE ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart - Stephan Klemm (Sarastro) vorn Teruhiko Komori (Sprecher) dahinter sowie die Herren des Opernchores (Foto: Stephan Walzl)
Altenburger Premiere am 4. Dezember 19.00 Uhr Landestheater
Sie ist der Inbegriff einer Oper schlechthin, kein zweites musikdramatisches Werk erfreut sich heutzutage ähnlicher Beliebtheit, ihre gelungene Mischung aus Dramatik und Witz sind unübertroffen: Mozarts »Zauberflöte«. Die Arien, zu denen unter anderem »Der Vogelfänger bin ich ja«, »Dies Bildnis ist bezaubernd schön« und »Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen« zählen, sind vielen vertraut.
Dabei waren die Umstände der Entstehung dieses Meisterwerks alles andere als günstig. An den bedeutenden Hoftheatern etwa in Wien und München war Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) nicht mehr gefragt. Ungefähr ein halbes Jahr vor seinem Tod begann der einst in Europa als Wunderkind gefeierte Komponist die Arbeit an der »Zauberflöte«. Die Uraufführung erfolgte am 30. September 1791 im Theater auf der Wieden, einem Wiener Vorstadttheater, unter Leitung des Komponisten. Der Beifall war bei der Premiere noch nicht übermäßig, steigerte sich aber von der zweiten Aufführung an schnell, so dass der Librettist und Theaterdirektor Emanuel Schikaneder – er übernahm in der Uraufführung auch die Partie des Papageno – im November 1792 bereits die 100. Aufführung ankündigen konnte.
Unter der musikalischen Leitung von Jens Troester und in der Inszenierung des aufstrebenden Regisseurs Ansgar Weigner agiert bei Theater&Philharmonie Thüringen ein junges, hochtalentiertes Ensemble.
Regisseur Ansgar Weigner machte sich in mit phantasievollen Inszenierungen u.a. am Staatstheater Wiesbaden (»Im Weißen Rössl«, »Der Vetter aus Dingsda«), am Theater Chemnitz (»Manon Lescaut«, »Die Fledermaus«, »Der Schmied von Gent«) einen Namen. Bühnenbild und Kostüme entwirft Duncan Hayler, dessen Ausstattung der Pavel-Haas-Oper „Scharlatan“ den Opernfreunden in Altenburg in bester Erinnerung sein wird. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Ueli Häsler.
In den Partien: Kim Sheehan (Königin der Nacht), Stephan Klemm (Sarastro), Franziska Rauch /Jule Rosalie Vortisch (Pamina), Michael Siemon (Tamino), Teruhiko Komori / Kai Wefer (Sprecher), Kerstin Randall (1. Dame), Kathrin Rieger-Loeck (2. Dame), Chrysanthi Spitadi (3. Dame), Kai-Uwe Fahnert (Papageno), Paula Rummel (Papagena), Peter Paul Haller (Monostatos), Andreas Veit (1. Priester), Lei Shi (2. Priester), Roman Koshmanov (1. Geharnischter), Teruhiko Komori / Kai Wefer (2. Geharnischter), Taryn Knerr (1. Knabe), Britta Glaser (2. Knabe), Eva Barbara Schuster (3. Knabe)
Die Zauberflöte, Singspiel in zwei Aufzügen, Libretto von Emanuel Schikaneder, Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Altenburger Premiere: 4. Dezember 19.00 Uhr Landestheater
Weitere Vorstellungen: 16., 22. und 25. Dezember 19.30 Uhr, 9. Febr. und 18. März 2012 14.30 Uhr, 3. Juli 2012 19.30 Uhr