
Die Altenburger Schwimmhalle. ( Foto: Ronny Seifarth )
Eine erste Auswertung zu Beginn der Sommerpause besagte, dass die Zahl der Schwimmhallen-Besucher nach der aufwändigen Modernisierung gestiegen ist (ABG-info.de berichtete). Dieser erfreuliche Trend setzte sich offenbar nach der Sommerpause fort, was eine deutliche Verbesserung der Einnahmesituation zur Folge hatte. Die bislang getätigten Investitionen zahlten sich demnach aus.
Ein Blick auf die jetzt für 2011 vorliegenden Zahlen zeigt, dass sich die Eintrittsgelder auf rund 68.200 Euro summierten. Zieht man zum Vergleich die Einnahmen des Jahres 2009 heran, die bei 67.600 Euro lagen, belegt das ein beträchtliches Einnahmeplus. Zwar liegen die absoluten Zahlen dicht beieinander, zu bedenken ist aber, dass die Schwimmhalle 2011 erst im März öffnete. Anders gesagt: Obwohl die Schwimmhallen-Saison 2011 etwa zwei Monate kürzer war als 2009 übertrafen die Einnahmen des Vorjahres die aus 2009. Da Altenburgs Schwimmhalle 2010 nur von Januar bis Mai geöffnet war, eignet sich dieses Jahr nicht für eine vergleichende Betrachtung.
Die Modernisierung der Altenburger Schwimmhalle ist bekanntlich noch nicht abgeschlossen. In den vergangenen Monaten wurde sie bei laufendem Badebetrieb fortgesetzt. Die Maßnahmen wurden so durchgeführt, dass es zu keinen Einschränkungen der bürgerfreundlichen Öffnungszeiten kommen musste. Das soll bis zur Sommerpause im Mai so bleiben. Hauptziele der nun laufenden Arbeiten sind die Veränderung bzw. Modernisierung der Umkleide- und Sanitärräume im Erdgeschoss sowie des Eingangsbereiches einschließlich des Kassenbereiches. Noch sind die Umkleide- und Sanitärräume der Damen im Erdgeschoss und die der Herren im Untergeschoss untergebracht.
Vorgesehen ist, dass sich nach der Sommerpause sämtliche Umkleide- und Sanitärräume im Erdgeschoss befinden. Das wird unter anderem durch die Umnutzung des ehemaligen Cafés und den Rückbau der Kellertreppe im Eingangsbereich möglich. Durch die Verlagerung der Herrenumkleideräume und der Sanitärräume für die Herren sowie weitere Maßnahmen wird die Barrierefreiheit der Schwimmhalle erreicht, sodass insbesondere Menschen mit Behinderungen sowie Senioren von der Umgestaltung profitieren.
Zu den weiteren Vorhaben, die in den nächsten Monaten realisiert werden sollen, gehören Abdichtungs- und Dämmarbeiten an den erdberührten Wänden der Nordost- und Südostseite, das Anbringen eines Wärmedämm-Verbundsystems an den Giebelseiten der Schwimmhalle sowie die Erneuerung der Außentreppe, die zum Haupteingang führt. Schließlich erhält das 1970 eröffnete Bad einen frischen Farbanstrich, künftig präsentieren sich die Fassaden des Hallen- und Erdgeschossbereiches in freundlichen Gelb- und Orangetönen.
Die Räume im Kellergeschoss sind zum einen für die Unterbringung von Personal und Technik sowie für Lagerungszwecke bestimmt. Zum anderen stehen Räume für eine Nutzung als Sauna zur Verfügung. Die Herrichtung einer Sauna beziehungsweise eines gastronomischen Bereichs ist jedoch nicht Gegenstand der Umbaumaßnahmen. Der Umbau des Eingangsbereiches sowie der anderen für den Badebetrieb benötigten Räume soll in der Sommerpause, die dem aktuellen Zeitplan zufolge bis Mitte September dauern wird, erfolgen. In dieser Zeit ist das Freibad geöffnet. Die Kosten für die skizzierten Arbeiten summieren sich voraussichtlich auf rund 926.000 Euro.
Neben der Modernisierung sind sicherlich auch die neuen Öffnungszeiten ein Grund für das messbare Besucher-Plus:
Montag geschlossen
Dienstag bis Samstag 06:00 Uhr bis 08:00 Uhr
Dienstag bis Donnerstag 13:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Freitag 11:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Samstag 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Sonntag 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr.