

Studenten und Besucher kamen bei der Besichtigung der Entwurfsprojekte ins Gespräch. (Foto: C. Bettels)
Erhellende Perspektiven
Was sich in und rund um Altenburgs Wahrzeichen entwickeln könnte, das präsentiert eine ideenreiche Schau studentischer Arbeiten, die seit Ende der Vorwoche im Residenzschloss gezeigt wird. Zu sehen sind Entwurfsprojekte angehender Architekten der Bauhaus-Universität Weimar, die Perspektiven für die Erschließung der Roten Spitzen erhellen. Bürgermeisterin Kristin Knitt eröffnete die Ausstellung, deren Zustandekommen die Stadt gern unterstützt habe.
Professor Josè Mario Gutierrez Marquez, der die Studenten bei ihrer Arbeit in Altenburg betreute, lobte die Kreativität seiner Schützlinge. Er warb für einen Besuch der Ausstellung, dort werde eine Palette guter Ideen präsentiert. Dass vieles von dem, was in den Entwürfen gezeigt wird, nicht finanzierbar ist, sei klar. Gleichwohl ließen sich aus den Arbeiten nützliche Anregungen gewinnen, so der Architekt.
Die vielfältige Schau besteht aus 16 Gruppenarbeiten. Die Projektentwürfe unterscheiden sich stark voneinander, die angehenden Architekten näherten sich dem Objekt mit jeweils eigenen An- und Absichten. Während sich einige Arbeiten mit Kirchenräumen befassen, nehmen andere das gesamte Quartier unter dem Aspekt „Stadtreparatur“ in den Blick.
Die Eröffnungsveranstaltung lockte viele Interessierte ins Residenzschloss, darunter auch Journalisten. Wer die Ausstellung sehen möchte, hat noch bis zum 11. März 2012 (ein Sonntag) zu den bekannten Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17 Uhr) Gelegenheit dazu. Der Eintritt ist frei. Die Besucher haben die Möglichkeit, ihre Eindrücke von der Schau und ihre Meinung zu den Entwurfsprojekten in einem Gästebuch zu notieren, das ausliegt.