
HAMLET von William Shakespeare Henning Bäcker(Hamlet) rechts vorn hinten v.l.n.r.: Jochen Paletschek (Laertes) Peter Prautsch (Polonius) Rüdiger Rudolph (Claudius) Anne Keßler (Gertrude) Alice von Lindenau (Ophelia) (Foto: Stephan Walzl)
Die zweite Vorstellung von Shakespeares Tragödie HAMLET in der Regie von Tilman Gersch und in der Ausstattung von York Landgraf steht am Samstag, 10. März, 19.30 Uhr im Landestheater auf dem Spielplan. Bereits 18.45 lädt Dramaturg Lennart Naujoks Interessierte zu einer Einführung ins Liliencronzimmer ein.
Es ist was faul im Staate Dänemark. Prinz Hamlet ist an den Königshof zurückgekehrt. Doch während er weg war, ist viel passiert. Sein Vater ist gestorben und seine Mutter hat seinen Onkel Claudius geheiratet. In der Nacht erscheint Hamlet der Geist seines Vaters und klagt seinen Bruder und neuen König Dänemarks des Mordes an ihm an. Hamlet schwört Rache und zögert doch ….
In den Rollen: Rüdiger Rudolph (Claudius), Henning Bäcker (Hamlet), Peter Prautsch (Polonius), David Lukowczyk (Horatio), Jochen Paletschek (Laertes, Rosenkranz), Anne Keßler (Gertrude), Alice von Lindenau (Ophelia), Stefan Kaminsky (Geist, Totengräber, Fortinbras).
Die Kindertheatergruppe von JugendTheARTerWelt e.V setzt „Die Schöne und das Biest“ in Szene. Premiere ist am Sonntag, 11. März, um 17:00 Uhr im Heizhaus des Landestheaters. Regie führt Maximilian Bubinger. Er ist im Verein JugendTheARTerWelt groß geworden. Seit 2011 studiert er an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Geschichte, Philosophie und Erziehungswissenschaften. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Freistaates Thüringen, die LAG Spiel, Theater&Philharmonie Thüringen und die Stadt Altenburg.
Wer denkt an die, die nicht perfekt sind? Wann ist mir ein „hässlicher“ Mensch aufgefallen? Man sieht sie immer seltener; Scham und eine völlig verschobene Selbstwahrnehmung treiben es dank eines von Medien propagierten Idealwesens Mensch sogar soweit, dass sie nicht mehr ausgehen wollen, ihr Leben nicht leben können oder gar wollen, weil sie Angst haben, ausgelacht zu werden, nicht hinein zu passen. Sie grenzen sich selbst aus.
Der fast 300 Jahre alte Stoff des französischen Märchens »La belle et la bete« bietet Angriffsfläche zur Auseinandersetzung mit diesen Fragen und spricht Jung und Alt an. Zehn Kinder aus dem Ensemble der Kindertheatergruppe von JugendTheARTerWelt e.V. befassen sich in diesem Projekt mit Werten wie Respekt, Treue, Freundschaft und Liebe, aber auch Ausgrenzung und welche Konsequenzen sich aus Verhaltensweisen ergeben.
Die Schöne (Johanna Meier) lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Haus und führt ein behütetes Leben. Als das Unternehmen ihrer Familie ein Unglück erleidet, machen sich Mutter und Brüder auf den Weg, um sich ein klares Bild von der Situation zu verschaffen. Doch ein Sturm kommt auf und die Reisenden suchen Unterschlupf in einem nahe gelegenen Schloss. Dort finden sie Geborgenheit, Speisen und eine Rose, die sie der Schönen mitbringen wollen. Als sie nach der Rose greifen, kommt der Schlossherr (Hannes Aaron Tänzer) und fragt, warum sie ihm das Schönste nehmen wollen, was er besitzt. Die Mutter erklärt ihm, dass ihre jüngste Tochter genauso schön ist wie seine Rose und dass sie ihr die Rose mitbringen wollen. Darauf schlägt der Schlossherr einen Handel vor: die Schöne gegen die Rose. Und so nimmt das Märchen seinen Lauf….