
Die ersten sechs Papierkorb-Paten erhielten am Mittwoch dieser Woche ihre Urkunden. (Foto: Ronny Seifarth)
Die kürzlich gestartete Initiative für mehr Sauberkeit in der Stadt trug am Mittwoch dieser Woche erstmals Früchte. Oberbürgermeister Michael Wolf überreichte den ersten sechs Papierkorb-Paten ihre Urkunden, anschließend wurden die ersten beiden neuen Papierkörbe aufgestellt. Bis zum Jahresende sollen insgesamt 50 Papierkorb-Patenschaften unter Dach und Fach sein, so das erklärte Ziel des Stadtoberhaupts.
Die Resonanz auf die Initiative für mehr Sauberkeit im Stadtgebiet war erfreulich (ABG-Info.de berichtete), in nur zwei Tagen waren mehr als 30 Paten gefunden. Spenden können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen. Die ersten jetzt besiegelten Papierkorb-Patenschaften übernahmen: die Piratenpartei, die Firmen Schüngel Metal Systems und Expert-Jäger, der Altenburger Heimatverein sowie Dr. Harald Kunze und Christine Gelfert. Die beiden neuen Papierkörbe stehen vor dem Landratsamt und an der Bushaltestelle vor der Reichenbachschule.
Im Stadtgebiet gibt es zurzeit rund 290 Papierkörbe. Im zuständigen Referat Stadtwirtschaft war schon vor dem Start der Initiative mit einer Bedarfs-Ermittlung begonnen worden, in welchen Straßen, Parks und auf welchen Plätzen neue Abfallbehälter aufgestellt werden müssten. Die fertiggestellte Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass insgesamt 130 neue Papierkörbe aufgestellt werden müssen. Die neuen Papierkörbe werden zum Teil benötigt, um alte ausrangieren zu können, zum Teil für einen Lückenschluss. Es wird also sowohl neue Standorte geben, etwa 50, als auch neue Papierkörbe an bestehenden Standorten.
Selbstverständlich werden auch die Paten darüber mitbestimmen können, wo der von ihnen gespendete Papierkorb stehen soll. Allerdings müssen die Papierkörbe so angeordnet sein, dass die Routen für ihre regelmäßige Leerung wirtschaftlich sind. Die nächsten Papierkörbe werden voraussichtlich am Großen Teich aufgestellt.