
Altenburger Rathaus
Start der Bauarbeiten
In der kommenden Woche beginnen am Großen Teich die Arbeiten zur Errichtung eines Stellplatzes für Wohnmobile. Bekanntlich ist vorgesehen, an der August-Bebel-Straße im Bereich der Zufahrt zum Freibad Stellplätze für circa 13 Wohnmobile zu errichten. Damit einhergehend soll das unmittelbare Umfeld des Platzes ansprechend begrünt und gestaltet werden, sodass nach der Fertigstellung das gesamte Areal attraktiver sein wird (ABG-Info.de berichtete). Mit der Maßnahme soll ein Manko bei der touristischen Erschließung der Stadt beseitigt werden, denn bislang existiert für Reisende, die im Wohnmobil unterwegs sind, in Altenburg kein entsprechendes Angebot.
Vorgesehen ist der Bau einer asphaltierten Fahrgasse, an die sich seitlich die Wohnmobil-Stellplätze auf Rasengitterplatten anschließen. Das Projekt ist so konzipiert, dass die Stellfläche bei Bedarf auf bis zu 22 Stellplätze erweitert werden kann. Die Stellplatzanlage soll unter anderem mit vier Stromversorgungssäulen, einer Wasserentnahmestelle sowie einer Abwasserentsorgungseinrichtung und einem speziellen Gebührenautomaten ausgestattet werden, sodass der Betrieb gewährleistet ist, ohne dass Personal ständig vor Ort sein muss.
Die Errichtung des Wohnmobilstandorts wird voraussichtlich etwa drei Monate dauern. Wenn alles planmäßig verläuft, kann die Stadt die Stellplätze bereits im Sommer zur Verfügung stellen. In einem zweiten Schritt soll später ein Sanitärgebäude errichtet werden. Es soll aus einem Toiletten- und einem Duschbereich bestehen, die räumlich voneinander getrennt sind. Zwar ist der Bau des Wohnmobilstellplatzes Grund für die Errichtung des Sanitärgebäudes, die öffentlichen Toiletten können aber auch von anderen genutzt werden. Die für die Nutzung fälligen Gebühren werden an Automaten entrichtet. Der Bau des Sanitärgebäudes soll 2013 erfolgen.
Mit dem Stellplatz für Wohnmobile, dessen Bau nun beginnt, will die Stadt ein bedeutendes Besucherpotenzial erschließen. Für die Finanzierung erhält die Stadt Fördergelder aus dem Förderprogramm „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Gefördert werden 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Für den Bau des Wohnmobilstellplatzes einschließlich Sanitärgebäude werden voraussichtlich rund 423.500 Euro benötigt, die Stadt muss rund 252.000 Euro aus Eigenmitteln beisteuern.