

Handschlag nach dem Firmenbesuch - Jan Heilmann (Firma Heab), Michael Wolf (Oberbürgermeister), Matthias Machnig (Thüringer Wirtschaftsminister), Dirk Barnstedt (Geschäftsführer), Kai-Uwe Heilmann (Firma Heab), Staatssekretär Hartmut Schubert. (Foto: C. Bettels)
Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig kam am Montag dieser Woche nach Altenburg. Er folgte einer Einladung von Oberbürgermeister Michael Wolf. Das Stadtoberhaupt brachte den Minister mit den Geschäftsführern der Unternehmen „HEAB Absaugtechnik GmbH“ und „Schulz & Berger GmbH“ zusammen. In kurzen Resümees werteten die Teilnehmer das Treffen als Gewinn.
Die Firma Schulz & Berger, die ihren Sitz in der Zschernitzscher Straße hat, produziert Luft- und Verfahrenstechnik. HEAB, Hersteller von Absaugtechnik, ist gegenwärtig quasi noch Nachbar von Schulz & Berger, will allerdings noch in diesem Jahr einen Neubau im Gewerbegebiet an der Leipziger Straße beziehen.
Zunächst stellten die Geschäftsführer dem Minister ihre Firmen vor und informierten ihn über beabsichtigte Investitionen. Der Minister äußerte sich angetan und fand lobende Worte für die innovativen Produkte aus Altenburg. Er kündigte eine konkrete Prüfung von Fördermöglichkeiten durch sein Ministerium sowie einen weiteren Gesprächstermin Mitte Mai an.
Das Stadtoberhaupt warb bei Minister Machnig um Unterstützung bei der Entwicklung des Industriegebiets Altenburg-Windischleuba. Der Oberbürgermeister berichtete in diesem Zusammenhang von den Eindrücken, die er auf der Hannover Messe in Gesprächen mit investitionswilligen Unternehmern gewonnen hatte. Gemeinsam mit Jürgen Kepke, Geschäftsführender Gesellschafter der Wirtschaftsfördergesellschaft Ostthüringen, hatte Michael Wolf auf der weltgrößten Industrie- und Technologiemesse für den Standort Altenburg geworben.
Minister Machnig zeigte sich für das Vorhaben aufgeschlossen und nahm den Standort des Industriegebiets Altenburg-Windischleuba persönlich in Augenschein. Ob es in nächster Zeit zu einer Erschließung kommt, hängt seinen Worten zufolge davon ab, ob es genügend Investoren gibt, die sich dort ansiedeln wollen.