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Erfolgreicher Fahndungstag der Bundespolizei in Mitteldeutschland

Fahndungstag der Bundespolizei in Mitteldeutschland auch am Bahnhof Altenburg (Foto: der uNi, abg-info.de)

Fahndungsoffensive in Mitteldeutschland – Gemeinsamer Fahndungseinsatz der Bundespolizeiinspektionen Erfurt, Leipzig und Magdeburg in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt

Altenburg/Leipzig/Halle (Saale):

Die Bundespolizeiinspektionen Erfurt, Leipzig und Magdeburg führten am 13.10.2020 mit Unterstützung der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit (MKÜ) der Bundespolizeidirektion Pirna einen gemeinsamen Fahndungseinsatz durch. Die Fahndungsmaßnahmen erstreckten sich auf die Hauptbahnhöfe Leipzig und Halle (Saale), den Bahnhof Altenburg und auf die dazwischenliegenden Bahnstrecken und Haltepunkte. Insgesamt kamen knapp 240 Kräfte in allen drei Bundesländern zum Einsatz. Die Maßnahmen dienten der Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung, der Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Bahnreisen-den und der Verhinderung von Straftaten sowie der Unterbindung von Störungen des Bahnverkehrs.

Hintergrund

Die Bahnverbindungen zwischen Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt werden von jeher rege von

Fahndungstag der Bundespolizei in Mitteldeutschland auch am Bahnhof Altenburg (Foto: der uNi, abg-info.de)

Berufspendlern genutzt. Das Verkehrsmittel Bahn gewinnt in Mitteldeutschland jedoch Zusehens mehr an Bedeutung. Dies führt dazu, dass sich je nach Wochentag und Tageszeit zum Teil sehr viele Menschen auf engstem Raum befinden, ob in Zügen, auf Bahnsteigen oder in den öffentlichen Räumen innerhalb der Bahnanlagen.

Mit der stärkeren Frequentierung können auch Straftaten im Zusammenhang mit Eigentums- und Beschaffungskriminalität in Verbindung gebracht werden. Auch sind Sachbeschädigungen in den Zügen und die Begehung von Fahrgelddelikten nicht auszuschließen.

Hinzu kommt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahn zunehmender Aggressivität einzelner Reisender ausgesetzt sind, die im Ergebnis das Tätigwerden der Bundespolizei erfordern.

Ergebnisse

Am 13.10.2020 wurden insgesamt 694 Personen kontrolliert. Es wurden 20 Fahndungstreffer, davon 2 offene Haftbefehle, erzielt und 16 Straftaten festgestellt.

Parallel zum Fahndungseinsatz konnte bei den Reisenden eine hohe Akzeptanz der Trageverpflichtung des Mund- Nasen- Schutzes im Personenverkehr erkannt werden.

Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit (MKÜ) der Bundespolizeidirektion Pirna (Foto: abg-info.de)

Der Polizeiführer des Einsatzes, Polizeioberrat Daniel Hillig, resümiert:

„Die Bundespolizeidirektion Pirna leistet einen wichtigen Beitrag für die Innere Sicherheit in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Allein im Jahr 2019 erzielten die Einsatzkräfte über 18.000 Fahndungstreffer und verhafteten dabei über 2.000 gesuchte Personen. Mit dem heutigen landesübergreifenden Einsatz hat sich erneut gezeigt, dass die Bundespolizei jederzeit ein Garant für die Innere Sicherheit ist – ob bei größeren Einsatzmaßnahmen oder im täglichen Streifendienst.“

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