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50 gute Minuten reichen für den LSV Ziegelheim in Hermsdorf nicht aus


SV Hermsdorf – LSV Ziegelheim 36:25 (17:13)

Der LSV Ziegelheim hat in einem Nachholspiel des 12. Spieltages am Samstagabend in der Werner – Seelenbinder – Sporthalle zu Hermsdorf gegen die favorisierten Gastgeber über 50 Minuten richtig gut mitgehalten, steckte mehrere Rückschläge immer wieder weg und war am Ende dennoch deutlich unterlegen. Als Maximilian Amtsberg in der 45. Spielminute auf 22:23 verkürzen konnte, schnupperte der LSV in Hermsdorf an einer Sensation. Dann allerdings musste man auch dem hohen Kraftaufwand Tribut zollen und kam am Ende doch noch gehörig unter die Räder. Zudem haderte man mit den beiden Unparteiischen aufgrund der Verteilung der Zeitstrafen. Während die Ziegelheimer 20 Minuten des Spieles in Unterzahl spielen mussten, waren es auf Seiten der Gastgeber lediglich vier Minuten. Die gesamte Partie war dabei nicht unfair über die Bühne gegangen.

Den ersten Rückschlag gab es für die Ziegelheimer bereits vor der Partie. Nachdem bereits Ronny Wunderlich mit einer Grippe ausfiel, hatte es am Spieltag selbst auch noch Abwehrchef Andre´ Heinig erwischt und der konnte die Reise ins Holzland nicht mit antreten. Davon ließ sich der LSV allerdings in der Anfangsphase nicht beeindrucken nach zwei erfolgreichen Abschlüssen über Tony Pfefferkorn erzielte Marcel Jahn beim 4:3 die erstmalige Führung. Fortan verpasste man es allerdings die schnelle Mitte der Gastgeber frühzeitig zu unterbinden und die Hermsdorfer drehten die Partie zur eigenen 7:4 Führung. Der LSV kam jedoch mit viel Einsatz und einer sich steigernden Defensive wieder heran und Maximilian Amtsberg verkürzte auf 10:8. Jedoch verpasste man es in dieser Phase mehrfach den Anschlusstreffer oder gar das Tor zum Remis zu erzielen. In den Minuten vor der Pause dann die nächsten beiden Nackenschläge für die Ziegelheimer. Maximilian Amtsberg und Steffen Moritz kassierten jeweils ihre zweite Zeitstrafe und die Defensive der Gäste musste erneut umgestellt werden. Oliver Kunz verkürzte noch einmal in Unterzahl. Doch im Gegenzug war es Hannes Rudolph der den 17:13 Pausenstand herstellte.

In den zweiten Durchgang startete erneut der LSV besser. Maximilian Amtsberg, welcher aufgrund seiner Strafminutenproblematik nur noch im Angriff zum Einsatz kam, drückte dem Spiel nun endgültig seinen Stempel auf und die Hermsdorfer bekamen ihn nicht mehr in den Griff. Mit zwei Treffern in Folge verkürzte er bis auf 19:17. Im Angriff der Ziegelheimer lief nun alles über Maximilian Amtsberg, welcher von Oliver Kunz und Steffen Moritz immer wieder gut eingesetzt wurde. Hinzu kam, dass nun David Püschel im LSV – Tor einige Bälle zu fassen bekam. Erneut war es Maximilian Amtsberg, welcher seine Mannschaft mit dem Anschlusstreffer zum 23:22 endgültig zurück in die Partie brachte. Doch wie bereits im ersten Durchgang verpasste man es das Tor zum Ausgleich zu erzielen und damit die Gastgeber in noch größere Nöte zu bringen. Mit vier Treffern in Folge sorgten die Hermsdorfer dann wohl für die Vorentscheidung und man konnte das Ergebnis wieder deutlicher gestalten (27:22). Bei den Ziegelheimern war nun endgültig die Luft raus und man hatte der finalen Angriffswucht der Gastgeber nichts mehr entgegen zu setzten. Diese spielten sich in den letzten Minuten noch einmal in einen Rausch und das Ergebnis ging am Ende zu deutlich in ihre Richtung. Diese hohe Niederlage hatte der LSV nach tollen 50 Minuten einfach nicht verdient. Am Ende leuchtete nämlich ein klares 36:25 auf der Anzeigetafel der Hermsdorfer Sporthalle.

Bereits in der nächsten Woche wartet der nächste Brocken auf die Ziegelheimer, wenn man am Samstagabend in die Suhler Wolfsgrube reist.

 

Der LSV Ziegelheim spielte mit: Püschel, Wolf; Kühnert, Moritz (1), Pfefferkorn (2), Lehmann, Klupsch, Kunz (3), Krause (1), Jahn (4/1), Raubold (2), Amtsberg (12)

Strafwürfe: LSV: 1/2 SVH: 4/5

Strafminuten: LSV: 20 (inkl. 1 RK 3×2) SVH: 4

Schiedsrichter: Kallenbach / Vockenberg

 

Artikel: Nico Stötzner

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