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LSV Ziegelheim mit Auftaktpleite in Goldbach


BW Goldbach / Hochheim – LSV Ziegelheim 26:23 (11:7)

Am vergangenen Samstagabend standen sich am ersten Spieltag der neuen Thüringenligaspielzeit in der Goldbacher Nessetalhalle zwei alte Bekannte gegenüber. Die gastgebenden Goldbacher trafen auf den LSV Ziegelheim. Und es sollte wie bereits in den Jahren zuvor ein Duell werden, zwischen zwei Mannschaften, welche sich über viele Jahren kennen und in dem es vor der Partie eigentlich keinen wirklichen Favoriten gibt. Dabei brachte es LSV – Trainer Patrick Jahn nur Minuten nach dem Abpfiff auf den Punkt: „Hätten wir zwischen der 35. und 45. Minute das Handballspielen nicht komplett eingestellt, dann wären wir hier mindestens mit einem Punkt nach Hause gefahren.“

Die Ziegelheimer hatten am ersten Spieltag dabei so einige Besetzungsprobleme. Dadurch musste zwischen den Pfosten erneut Urgestein Torsten Urwank seine Schuhe schnüren und wurde über 60 Minuten zum besten Ziegelheimer auf der Platte. Auf der Bank nahmen neben Spielertrainer Steffen Moritz noch Youngster Morris Fritsche und Robert Tetzner Platz, welcher im Notfall sowohl als Feldspieler, als auch als Torhüter bereit gestanden hätte. Den besseren Auftakt in die Partie erwischten die Gäste aus dem Wieratal und Marcel Jahn war es vorbehalten den ersten LSV – Treffer der neuen Saison zu erzielen. Vor allem die Defensive, mit einem starken Torsten Urwank zwischen den Pfosten, stand sehr gut und in den ersten 12 Minuten sollte den Gastgebern lediglich ein Strafwurftreffer durch Daniel Bohrt gelingen. In der Offensive hingegen haderte der LSV noch zu oft mit dem kleberfreien Spielgerät und biss sich auch an der starken 5:1 – Deckung der Goldbacher immer wieder die Zähne aus. Beim Stand von 3:1 für die Ziegelheimer dann ein erster Knackpunkt im Spiel, als der Heim – Keeper Florian Schneegaß innerhalb von 30 Sekunden zwei Ziegelheimer Strafwürfe entschärfen konnte. Seine Vorderleute steckte diese Aktion an und Daniel Bohrt stellte im Alleingang auf 3:3. Der LSV scheiterte nun immer wieder an Schneegaß und brachte so die Goldbacher ins Spiel. Da konnten auch die Paraden von Torsten Urwank nicht verhindern, dass die Hausherren erstmals in Führung gehen konnten. Der LSV sündigte bis zur Pause weiterhin mit seinen Gelegenheiten und die Goldbacher Rückraumreihe um Daniel Fekete fand nun immer besser in die Partie. Da war der 7:11 – Pausenrückstand der Ziegelheimer nur die logische Folge.

Nach der Pause verlief die Partie zunächst fünf Minuten komplett ausgeglichen. Da konnte noch keiner wissen, welches Unheil zwischen der 35. und 45. Minute auf die Ziegelheimer herab brechen sollte. Der LSV verlor komplett den Faden in dieser Partie, man leistete sich zu viele schnelle Ballverluste und lud die Hausherren damit zum kontern ein. Innerhalb dieser Zeit schraubte der Gastgeber das Ergebnis bis auf 22:10 in die Höhe. Doch auch die letzte Viertelstunde sollte den Spielverlauf noch einmal komplett auf den Kopf stellen. Der LSV erwachte nun von einem starken Lukas Zverina angeführt aus seiner Lethargie und brachte sogar noch einmal Spannung in die Partie. Einer kämpfte für den anderen und im Tor erledigte Torsten Urwank seine Aufgabe mit seiner ganzen Erfahrung. Oliver Kunz und Lukas Zverina deckten nun immer offensiver und vorn suchte man zumeist über Marcel Jahn, Andre´ Heinig und Lukas Zverina den schnellen Abschluss. Doch die zehn Minuten, in welchen der LSV das Handballspielen fast komplett eingestellt hatte, sollten einer aufopferungsvoll kämpfenden Masnnschaft das Genick brechen. Mehr wie bis auf drei Tore kam der LSV nicht noch einmal heran und mit 26:23 ging der Sieg nach 60 Minuten verdient an die Hausherren.

Auf die letzten 15 Minuten sollte nun in den nächsten Wochen aufgebaut werden. Nach einer Spielpause in der nächsten Woche geht es für die Ziegelheimer anschließend zum Gastspiel gegen den ehemaligen Ziegelheimer Karsten Knöfler und seine Mannschaft nach Mühlhausen.

Der LSV Ziegelheim spielte mit: Urwank; Fritsche (1), Zverina (9), Kühnert, Heinig (2), Moritz (1), Wunderlich (2), Tetzner, Kunz (1/1), Jahn (7/1)

Artikel: Nico Stötzner

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