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LSV Ziegelheim scheitert an Suhler Abwehrbollwerk


Mit leeren Händen kommen wir aus der Suhler Wolfsgrube zurück… Hier gibt es das Spiel von gestern Abend nochmal zum Nachlesen…

HSG Suhl – LSV Ziegelheim 30:21 (12:8)

„Eigentlich haben wir ein gutes Spiel gemacht, haben zweitweise gut verteidigt, aber am Ende auch verdient verloren, auch wenn es vielleicht etwas zu hoch war. Wenn wir unsere Gelegenheiten konsequenter nutzen, wird die Partie enger, resümierte Trainer Chrisdtian Vincenz nach dem Auswärtsspiel der Ziegelheimer Thüringenliga – Handballer in der Suhler Wolfsgrube. Nach einem schlechten Beginn und einem schnellen 1:5 – Rückstand, kämpften sich die Ziegelheimer zurück in die Partie. Hätte der LSV seine zahlreichen Chancen besser genutzt, wäre eventuell auch etwas möglich gewesen. Jedoch waren die Suhler Gastgeber an diesem Tag in einigen Dingen überlegen und behielten verdient beide Punkte in der heimischen Wolfsgrube.

Die Ziegelheimer erwischten einen miesen Auftakt in dieses Spiel. In den ersten 13 Minuten konnte lediglich Maximilian Amtsberg einen Ball im Gehäuse der Suhler unterbringen. Die ersten Minuten der Partie gehörten mit Michael Wolf im LSV – Tor und Tizian Bittermann zwischen den Pfosten der Gastgeber den beiden Torleuten. Auch die LSV – Abwehr machte ihre Sache ordentlich und die Suhler hatten es schwer zum Torerfolg zu kommen. Im Angriff hingegen klemmte die Säge beim LSV in der Anfangsviertelstunde so richtig und zahlreiche Würfe fanden den Weg in die Hände des Suhler Keepers. Beim 1:5 aus Sicht der Gäste reagierte Trainer Christian Vincenz mit einer Auszeit. Fortan waren die Ziegelheimer endlich im Spiel angekommen. Maximilian Amtsberg, Andre´ Heinig und Robert Kühnert konnten in kurzer Zeit den 6:6 Ausgleich erzielen und nach 20 Minuten war die Partie wieder offen. Nun legten die Gastgeber ihrerseits aber wieder eine Schippe drauf und die nächsten vier Treffer gingen auf ihr Konto. Vor allem mit Kreisläufer Jan Pindej hatte man so seine liebe Müh und Not. Steffen Moritz konnte mit zwei Treffern dann den 12:8 Halbzeitstand herstellen.

Im zweiten Durchgang sorgten die Gastgeber dann schnell für klare Verhältnisse. Der flinke Richard Vagner auf Rechtsaußen konnte mit zwei Treffern den Vorsprung der HSG weiter ausbauen. Der LSV hingegen fand seinen Meister wieder in Tizian Bittermann oder leistete sich zu schnelle Ballverluste. Somit konnten die Suhler ihren Vorsprung bis auf 20:12 anwachsen lassen. Nach einer erneuten Auszeit hatte der LSV seine vielleicht beste Phase im Spiel. Der gut haltende Michael Wolf leitete nun immer wieder die Angriffe mit seinen Paraden ein und vorn verwerteten Andre´ Heinig und Steffen Moritz die sich bietenden Gelegenheiten. Nach dem 22:17 durch Andre´ Heinig sah das Ergebnis zumindest ein wenig freundlicher aus. Die Schlussphase sollte dann aber wieder den Suhlern gehören. Den Gästen merkte man nun an, dass sie zu viele Kräfte gelassen hatten. Denn während einige angeschlagene Spieler auf Ziegelheimer Seite nicht eingesetzt werden konnten, wechselten die Gastgeber munter durch. Robert Kühnert konnte dann den letzten LSV – Treffer erzielen und die Suhler antworteten mit dem Tor zum 30:21 – Endstand.

Am Ende fiel der Sieg vielleicht ein wenig zu hoch aus. Jedoch behielten die Gastgeber verdient beide Punkte in ihrer Wolfsgrube. Nach einer Spielpause von einer Woche geht es für die Ziegelheimer Handballer zum Duell gegen den direkten Konkurrenten Behringen Sonneborn, wo man seinen Vorsprung auf den Verfolger wieder ausbauen möchte.

 

Der LSV Ziegelheim spielte mit: Wolf, Püschel; Kühnert (3), Heinig (6), Moritz (5), Pfefferkorn, Lehmann, Wunderlich, Klupsch (1), M. Jahn (1/1), Raubold, Amtsberg (5)

Strafwürfe: LSV: 1/1 HSG: 3/4

Strafminuten: LSV: 10 HSG: 4

Schiedsrichter: Dähne / Scholz

Artikel: Nico Stötzner

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