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Ordonnanzgewehrschützen kämpfen um Thüringer Landespokal

Rekordbeteiligung in Weimar

Rekordbeteiligung in zwei Disziplinen, 75 Einzelstarts, 13 Mannschaftswertungen und über 200 vertilgte Bratwürste – das ist die Bilanz vom letzten Wochenende. Die besten Ordonnanzgewehrschützen des Freistaates hatten sich nach Weimar aufgemacht, um einen der begehrten Thüringer Landespokale zu gewinnen.

Im Wettkampf 20+20 Schuss – der Paradedisziplin der SG Schmölln – hatte der Ostthüringer Verein ein Abonnement auf die Goldmedaillen. Thomas Beier siegte bei den Herren mit 354 Ringen, Andreas Flöter (343 Ringe) holte in der Altersklasse Gold und Rolf Thielicke reichten bei den Senioren 322 Ringe zum Sieg. In der Mannschaftswertung gab es ebenfalls Gold für das Schmöllner Team.

Im zweiten Wettkampf wurden auf der Hundert-Meter-Bahn 30 Schuss aufgelegt abgegeben. In dieser Disziplin gelang es lediglich bei den Damen, das begehrte Edelmetall ins Altenburger Land zu holen. Patricia Kupczyk von der SG Schmölln siegte souverän mit 270 Ringen gegen ihre Kontrahentinnen.

Bei den Herren gewann Marko Schenke von den Sportschützen Mechelroda mit 293 Ringen. In der Herren-Altersklasse legte Thomas Emde (SG Neustadt/Orla) mit 295 Ringen das beste Tagesergebnis in der Auflagedisziplin vor und holte verdient Gold.

Auch die alten Hasen hatten eine ruhige Hand und bewiesen Nervenstärke. Frank Hellmich (Tesching – SV Neuhaus) stand bei den Senioren A mit 289 Ringen ganz oben auf dem Siegespodest. Rolf Böhm (SG Neustadt/Orla) schoss sehr überzeugende 292 Ringe und siegte bei den Senioren B. In der erfahrensten Altersklasse – bei den Senioren C – gewann Otto Schleicher (Tesching – SV Neuhaus) mit konkurrenzfähigen 288 Ringen und nahm die letzte Goldmedaille in der Einzelwertung mit nach Hause.

In der Mannschaftswertung holte das Team von der SG Neustadt/Orla mit überragenden 867 Ringen Gold. Erstmalig waren auch Sportler eines sächsischen Vereins zum Thüringen-Pokal angetreten. Die Schützen vom SV Schleife waren in Mannschaftsstärke angereist, fielen jedoch aus der Wertung, da der Wettkampf nur thüringenweit ausgeschrieben war. Auf Grund der ausgesprochen guten Atmosphäre und der großen Nachfrage, ist für das kommende Jahr eine Öffnung für Gastvereine geplant.

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