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„Sakuras“ verpassen Gold – dennoch kein Grund zum traurig sein


Nach einem Jahr intensiver Trainingsvorbereitungen fanden am letzten Wochenende in Schmalkalden die Landesmeisterschaften der Schüler, Jugend, Junioren, U21 und der Leistungsklasse im Karatesport statt.

Im Vorfeld hatten die Starter des Vereins SKD Sakura Meuselwitz e. V. mit teilweise wochenlangen krankheitsbedingten Abwesenheiten und damit verbundenen Trainingsausfällen zu kämpfen. Ein Wunder war es schon, dass letztlich fast alle vorgesehenen Starter auch antreten konnten.

Das Nachwuchs-Kata-Team männlich war wegen Ausfalls von Le Xuan am Wettkampftag zusammengestückelt worden. Cheftrainer Köhler nominierte Alexander Henze aus der AK Kinder A in das Team und Kumite-Athlet Sando Worg musste behelfsweise in die Rolle eines Kataka schlüpfen. Aber so desaströs wie vermutet endete das Ganze gar nicht, das Team Worg, Henze und Julian Böhm wurde Dritter!

Im Kata-Einzel-Ausscheiden der Juniorinnen endete Hannah Schwarze ebenfalls auf dem dritten Platz.

Sandos Mutter, Susanne Worg, wollte es auch noch einmal wissen. Sie ging in der Leistungsklasse Kata an den Start und konnte sich am Ende ebenfalls über Bronze freuen.

In der Disziplin Kumite starteten Talina Titz und Hannah Schwarze in derselben Gewichtsklasse, Titz wurde Dritte, für Schwarze blieb nur der fünfte Rang übrig. Lara Coraman konnte in ihrer Gewichtsklasse ebenfalls Bronze mit nach Hause nehmen.

Das Kumite-Team der jungen Damen war mit Schwarze, Titz und Coraman besetzt. Zuerst bezwangen die „Sakuras“ ihre Gegnerinnen. Im kleinen Finale angekommen, stand man dem Team Chikara-Club Erfurt gegenüber. Mit zwei durch Coraman und Titz verlorenen Kämpfen gewann das Erfurter Team, so dass weitere Bronze in das Altenburger Land ging.

„Alles in Allem überhaupt kein Grund zum hadern“, so der Cheftrainer des Meuselwitzer Landesleistungsstützpunktes für Karate, welcher in Anbetracht der Ausfälle, der großen Starterzahl und der starken Konkurrenz bezüglich der fünf Medaillen doch zufrieden war.

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