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Bei der Brüderkirche – Platzgestaltung abgeschlossen

Bei der Brüderkirche - Platzgestaltung abgeschlossen (Foto: der uNi[graf])
Bei der Brüderkirche – Platzgestaltung abgeschlossen (Foto: der uNi[graf])

Die Arbeiten auf dem Platz Bei der Brüderkirche sind abgeschlossen worden, seit Mittwoch dieser Woche fließt der Verkehr wieder ungehindert von der Gerhard-Altenbourg-Straße bis zum Topfmarkt. Mit der Pflasterung der Fläche zwischen dem Areal am Markt und dem Gotteshaus ist nunmehr die Gestaltung des Bereichs rund um den im Herzen der Stadt neu errichteten Gebäudekomplex beendet. Ein Novum für Altenburg: Im Bereich vor dem Ernestinum sind sechs Parkplätze geschaffen worden, die mit jeweils drei Metern breiter sind als gewöhnliche.

Die Arbeiten auf dem Platz Bei der Brüderkirche hatten im April dieses Jahres begonnen. Zunächst wurde die alte Oberflächenbefestigung abgeräumt und das Baufeld den Archäologen und Grabungshelfern des Thüringer Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie überlassen. Der Platz vor der Brüderkirche ist ein Bodendenkmal. Die Archäologen konnten interessante Befunde sichern. So stießen sie unter anderem auf Mauerreste und Grüfte des ehemaligen Franziskanerklosters sowie Keramikfunde. Im August startete dann der grundhafte Ausbau. Der Platz erhielt das gleiche Pflaster, das im Vorjahr beim grundhaften Ausbau der Straßen Bei der Brüderkirche, Klostergasse und zuvor auch schon beim Markt verwendet wurde.

Insgesamt wurden beim grundhaften Ausbau der Straßen um das Areal am Markt rund 46.000 Pflastersteine in sieben verschiedenen Formaten und fünf Farbvariationen verlegt. Die Menge entspricht rund 900 Tonnen.

Im Zuge der Platzgestaltung wurden auch die letzten Medaillons mit Motiven der Stadtgeschichte, die „Altenburger Zeitspuren“, verlegt. Die jeweils 40 mal 40 Zentimeter großen Bodenplatten des Künstlers Michael Stapf sind, beginnend an der Marktgasse, in gleichmäßigen Abständen auf einer gedachten Linie angeordnet, die sich mittig über die Marktfläche zieht. Überdies wurden die vorhandenen Schinkelleuchten teilweise erneuert beziehungsweise ergänzt.

Die Platzgestaltung vor der Brüderkirche wird aus dem Bund-Länder-Programm für städtebaulichen Denkmalschutz und mit Geldern aus dem Haushalt der Stadt finanziert. Die Kosten summieren sich voraussichtlich auf rund 625.000 Euro, immerhin rund 98.000 Euro sind Eigenmittel der Stadt. Rechnet man die Kosten für alle Tiefbauarbeiten um das Areal am Markt zusammen, summieren sie sich voraussichtlich auf rund 1,3 Millionen Euro (einschließlich archäologische Grabungen), wovon rund 1,1 Millionen Euro Fördermittel sind.

Die Neugestaltung der Straßen um das Areal am Markt ist wie gesagt abgeschlossen. Im vierten und letzten Schritt soll zu einem späteren Zeitpunkt noch die Gerhard-Altenbourg-Straße neu gestaltet werden.

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