Aktuelle Nachrichten
Startseite » Aktuelles aus Altenburg » Beliebte Vornamen des Jahrgangs 2017

Beliebte Vornamen des Jahrgangs 2017


Nele und Paul vorn

Luca und Charlotte wurden vom Thron gestoßen, das neue Siegerpaar sind Nele und Paul. Denn Nele und Paul – diese Vornamen wurden 2017 in Altenburg und der Region am häufigsten vergeben, Nele heißen sieben Neugeborene, Paul sechs. Das besagt die aktuelle Vornamenstatistik des Altenburger Standesamtes. Insgesamt wurden in der Behörde im vergangenen Jahr 493 Geburtsurkunden ausgestellt.

Während Paul in Altenburg seit Jahren ein beliebter Vorname ist (2016 gab es sogar acht Nennungen), kann Nele als Überraschungssiegerin bezeichnet werden, denn 2016 wurde der Name nur dreimal vergeben.

Aus der Übersicht der beurkundeten Vornamen geht hervor, dass nach Nele (wie gesagt 7 Nennungen), Emilia (6) und Johanna (5) zu den beliebtesten Mädchennamen des Vorjahrs gehören. Rechnet man Lucy (3) und Lucie (2) zusammen, sind sie gleichauf mit Johanna. Je vier Neugeborene des Jahrgangs 2017 heißen: Ella, Emma, Frieda, Marie und Sophia. Maja (2) und Maya (2) zusammengerechnet ergeben ebenfalls 4 Nennungen. Je dreimal entschieden sich die Eltern für Amelie, Anna, Emily, Lea, Leni, Lilly, Magdalena, Marlene und Melina.

Bei den Jungen brachte es wie eingangs erwähnt Paul auf den ersten Platz, sechs Jungen erhielten im Vorjahr diesen Namen. In der Beliebtheit bei den Jungennamen auf dem zweiten Rang: Emil, Jonas, Luca und Oskar mit je fünf Nennungen. Je vier Jungen des Jahrgangs 2017 heißen Hannes, John, Noah und Theo. Dreimal wurden im Vorjahr die Namen Anton, Erik, Jan, Jason, Johann, Leo, Leon, Maxim, Moritz Nils, Richard und Vincent vergeben.

Wie in jedem Jahr wurden 2017 auch wieder ausgefallene Vornamen vergeben, wogegen grundsätzlich nichts einzuwenden ist. Altenburgs Standesbeamtinnen weisen aber vorsorglich darauf hin, dass dem Einfallsreichtum der Eltern im Interesse des Kindes Grenzen gesetzt sind. Väter und Mütter, die für ihren Nachwuchs einen ungewöhnlichen Vornamen favorisieren, sollten sich daher noch vor der Geburt darüber informieren, ob er vergeben werden kann. Eine Vornamensberatung gehört zum Service der Behörde, die im Pohlhofgebäude (Spalatinpromenade 8) untergebracht ist, Ansprechpartnerin ist Petra Eperiesy.

Noch ein Tipp: Wer für sein Kind einen Namen aussucht, der das Geschlecht nicht eindeutig verrät, dem wird empfohlen, noch einen zweiten Vornamen anzugeben, der etwaige Zweifel zerstreut.

Im Vorjahr erhielten auf dem Altenburger Standesamt 320 Kinder einen Vornamen, 167 zwei Vornamen und 6 Kinder drei Vornamen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.