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Beliebte Vornamen des Jahrgangs 2019 sind Emilia, Liam und Paul

Wappen und Flagge der Stadt Altenburg (Foto: der uNi)


Mit einigen Überraschungen wartet die Vornamenstatistik des Altenburger Standesamtes für 2019 auf. Vor allem bei den Jungen tauchen allerlei ungewohnte Vornamen auf.

Die beliebtesten Vornamen des Jahrgangs 2019 waren Emilia sowie Liam und Paul. Das geht aus den aktuellen Zahlen der Altenburger Behörde hervor. 2018 rangierten noch Mia und Ben in der Gunst der Eltern vorn.

Aus der Übersicht der insgesamt 451 beurkundeten Geburten geht hervor, dass sieben Mädchen des Jahrgangs 2019 Emilia heißen und jeweils sechs Jungen Liam oder Paul. Bei den Mädchennamen belegen Emma (fünf Nennungen), Ella, Frieda, Lea, Leni, Lina und Mara (je vier) die folgenden Plätze. Weiter geht es mit Amelie, Emily, Ida, Lilly, Mathilda, Melina und Mila (drei Nennungen).
Bei den Jungen liegen wie eingangs erwähnt Liam und Paul mit jeweils sechs Nennungen vorn. Fünf Jungen des Jahrgangs 2019 heißen Ben. Finn wurde ebenfalls fünfmal vergeben, rechnete man Fynn noch hinzu, wären es sogar sechs. Ähnlich verhält es sich mit Oskar: Dieser Vorname wurde im Vorjahr viermal vergeben, zudem heißen zwei Neugeborene Oscar. Pepe und Theo bringen es ebenfalls auf vier Nennungen. Jeweils drei Knaben des Jahrgangs 2019 heißen: Benjamin, Karl, Miro, Moritz und Theodor. Carl und Karl brächten es zusammen auf ein Quintett.

Auch ausgefallene Vornamen wurden 2019 wieder vergeben, wogegen grundsätzlich nichts einzuwenden ist. Die Altenburger Standesbeamtinnen weisen aber vorsorglich darauf hin, dass dem Einfallsreichtum der Eltern im Interesse des Kindes Grenzen gesetzt sind. Väter und Mütter, die für ihren Nachwuchs einen ungewöhnlichen Vornamen favorisieren, sollten sich daher noch vor der Geburt darüber informieren, ob er vergeben werden kann.

Eine Vornamensberatung gehört zum Service der Behörde, die im Pohlhofgebäude (Spalatinpromenade 8) untergebracht ist, Ansprechpartnerin ist Petra Eperiesy.

Noch ein Tipp: Wer für sein Kind einen Namen aussucht, der das Geschlecht nicht eindeutig verrät, dem wird empfohlen, noch einen zweiten Vornamen anzugeben, der etwaige Zweifel zerstreut.

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