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Fertigstellung der Gehwege im Johannisgraben

Tobias Gurski (l.) und René Wähler beim Verlegen der Gehwegplatten. (Foto: Ronny Seifarth )


Im Johannisgraben laufen die Arbeiten zur Fertigstellung der Gehwege. Zunächst werden die neuen Platten auf der westlichen Seite zwischen der Theo-Neubauer-Straße und der Schmöllnschen Vorstadt verlegt. Überdies werden in dem Bereich die Parkflächen gepflastert. Das soll bis Mitte Mai geschafft sein. Anschließend wird auf derselben Seite der Gehweg in Richtung Johannisvorstadt gebaut, dann wechseln die Arbeiten die Straßenseite und es folgt der Gehwegabschnitt von der Johannisvorstadt bis zur Schmöllnschen Vorstadt.

Zwischenzeitlich, während die Fertigstellung der Gehwege läuft, soll die Fahrbahneinengung in der Schmöllnschen Vorstadt zurückgebaut werden. Dies geschieht wie berichtet mit dem Ziel, im Johannisgraben Zweirichtungsverkehr zu ermöglichen. Bislang ist das aus Sicherheitsgründen nicht möglich, denn noch ist die Fahrbahn im Bereich Schmöllnsche Vorstadt, Abzweig Langengasse zu schmal. Wenn der Rückbau der Einengung erfolgt ist, kann der Verkehr aus dem Johannisgraben in Richtung Puschkinstraße gefahrlos mit dem Gegenverkehr der Schmöllnschen Vorstadt vereinbart werden.

Nach dem grundhaften Ausbau des Johannisgrabens war auf der westlichen Fahrbahnseite ein so genannter „Waschbretteffekt“ eingetreten. Die Beseitigung dieser Unebenheiten will die Baufirma auf eigene Kosten Anfang Juni vornehmen, die Fahrbahn muss während dieser Maßnahme nur halbseitig gesperrt werden.

Oberbürgermeister Michael Wolf ist über das sich abzeichnende Ende der Maßnahme erleichtert. „Mit den Restarbeiten zur Fertigstellung in den kommenden zweieinhalb Monaten wird diese wichtige innerstädtische Hauptverkehrsstraße als Fortsetzung der umfassenden Straßenausbaumaßnahmen im Stadtzentrum erheblich aufgewertet und somit vor allen Dingen für Touristen erlebenswert.“ Und weiter: „Nach Freigabe für den Zweirichtungsverkehr wird sich die Baumaßnahme darüber hinaus positiv auf die innerstädtische Erschließung auswirken und vor allem für den Einzelhandel eine merkliche Verbesserung mit sich bringen“, so das Stadtoberhaupt.

Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die skizzierten Arbeiten Mitte Juli abgeschlossen werden, sodass dann die Freigabe für den Zweirichtungsverkehr erfolgen kann.

Teil des komplexen Vorhabens sind schließlich die Ersatzpflanzungen. Sie sollen in diesen Tagen auf dem Grundstück Schmöllnsche Straße 17 und im Bereich der Grünanlage an der Theo-Neubauer-Straße stattfinden. An der Schmöllnschen Straße sollen unter anderem zwei Pyramideneichen gepflanzt werden, an der Neubauer-Straße zwei Winterlinden.

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