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Für den Bootsverleih am Inselzoo wird ein neuer Betreiber gesucht.


Wie geht es in diesem Jahr mit dem Bootsverleih am Inselzoo weiter? Zurzeit liegen die Boote zwar auf dem Trockenen, doch aus dem Sinn sind sie nicht.

Die Stadtverwaltung prüft aktuell mehrere Optionen, um das beliebte Angebot auch 2019 weiter unterbreiten zu können. Eine Neuorientierung ist nötig geworden, weil die bisherigen Pächter kurz vor dem Jahreswechsel angekündigt haben, ihr Engagement zu beenden.

Der Bootsverleih, ein auf die Sommermonate beschränktes Saisongeschäft, ist ein Zuschussbetrieb. Im Vorjahr stand für die Stadt unter dem Strich ein Minus von 12.000 Euro. Angesichts der traditionell niedrigen Preise – eine halbe Stunde im Ruderboot kostet 1,50 Euro, eine halbe Stunde im Tretboot kostet 2,50 Euro – ist das nicht verwunderlich.

Für den Weiterbetrieb sieht die Stadt generell drei Möglichkeiten. Erste Möglichkeit: Es findet sich ein neuer Pächter, der den Bootsverleih aufrechterhält. Zweite Möglichkeit: Der Bootsverleih wird in private Hände abgegeben. Dritte Möglichkeit: Die Stadt heuert über den sogenannten zweiten Arbeitsmarkt Personal an und führt den Bootsverleih auf diese Weise in Eigenregie weiter.

Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann lässt derzeit alle drei skizzierten Varianten ergebnisoffen prüfen.

Eine entsprechende Ausschreibung ist in Vorbereitung. Mit Blick auf die angespannte Finanzlage der Stadt und den daraus resultierenden Zwang zur Haushaltskonsolidierung ist allerdings klar, dass am Ende wohl das kostengünstigste Betreibermodell den Zuschlag erhalten wird.

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