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Jahresbilanz 2018 des Fundbüros in Altenburg

Helga Czapla zeigt eine Tasche mit CDs, die im Fundbüro der Stadt abgegeben wurde. (Foto: Ronny Seifarth)


Hörgerät wartet auf Besitzer

Für viele, die etwas verloren haben, ist es die letzte Hoffnung: das Altenburger Fundbüro in der Neustadt 7. Im Vorjahr hat sich dort wieder einiges angesammelt: Fahrräder, Handys, Schlüssel, Schmuck und vieles mehr wurden abgegeben. Wer dergleichen findet, sollte es umgehend ins Fundbüro bringen, denn nicht selten meldet sich der rechtmäßige Besitzer und erhält den Gegenstand zurück.

Aus der jetzt vorliegenden Jahresbilanz des Fundbüros geht hervor, dass 2018 insgesamt 174 Fundgegenstände abgegeben worden sind, 2017 waren es 167. In immerhin 43 Fällen wurde das Fundstück seinem rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben, 2017 war das in 54 Fällen so. Damit bewegt sich das in der Behörde dokumentierte Geschehen auf dem Niveau der Vorjahre.

Besonders häufig gingen 2018 wie eingangs erwähnt Schlüssel, Handys, Fahrräder und Schmuck, aber auch Papiere und Spielwaren verloren. Zu den Fundstücken, die derzeit darauf warten, dass sich der Eigentümer meldet, gehören drei Fahrradhelme, eine graue Tasche mit Hörgeräten oder eine schwarze Tasche mit 41 CDs.

Was passiert mit Fundgegenständen, wenn sich der rechtmäßige Besitzer nicht meldet? Nach der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von einem halben Jahr kann der Finder die Fundsache erwerben oder die Stadt die Fundsache veräußern. Telefonisch ist die städtische Behörde unter der Nummer (03447) 594-347 zu erreichen.

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