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Jahresbilanz 2019 des Fundbüros in Altenburg

Wappen und Flagge der Stadt Altenburg (Foto: der uNi)


Vom Spazierstock bis zum Luftgewehr

Im Vorjahr hat sich im städtischen Fundbüro wieder einiges angesammelt: Fahrräder, Handys, Schlüssel, Schmuck und vieles mehr wurden abgegeben. Wer dergleichen findet, sollte es umgehend ins Fundbüro bringen, denn nicht selten meldet sich der rechtmäßige Besitzer und erhält so den Gegenstand zurück. Für nicht wenige ist das Fundbüro die letzte Hoffnung. Die städtische Einrichtung befindet sich in der Neustadt 7 und ist telefonisch unter (03447) 594 347 zu erreichen.

Aus der jetzt erstellten Jahresbilanz des Altenburger Fundbüros geht hervor, dass 2019 insgesamt 152 Fundgegenstände abgegeben worden sind, 2018 waren es 174. In immerhin 47 Fällen wurde das Fundstück seinem rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben, 2018 war das in 43 Fällen so. Damit bewegt sich das in der Behörde dokumentierte Geschehen auf dem Niveau der Vorjahre.

Besonders häufig gingen 2019 wie eingangs erwähnt Schlüssel, Handys, Fahrräder und Schmuck, aber auch Papiere und Bargeld verloren. Zu den ungewöhnlichen Fundstücken gehörte ein Luftgewehr, das sein rechtmäßiger Besitzer zurück erhalten hat. Ein ebenfalls seltener Fund, der im Residenzschloss gemacht wurde: zwei historische Degen. Weitere nicht alltägliche Fundgegenstände des Vorjahres: ein Spazierstock, eine Gehhilfe sowie ein Notebook. Alle zuletzt genannten Fundstücke – das Notebook, die Degen, der Spazierstock, die Gehhilfe – warten derzeit darauf, dass sich der Eigentümer meldet. Das gilt darüber hinaus für eine Reihe weiterer Dinge, etwa Handys.

Die Öffnungszeiten des Fundbüros:
Montag: 8.30 bis 12 Uhr.
Dienstag: 8.30 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr.
Mittwoch: 8.30 bis 12 Uhr.
Donnerstag: 8.30 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr.
Freitag: geschlossen.

Was passiert mit Fundgegenständen, wenn sich der rechtmäßige Besitzer nicht meldet? Nach der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von einem halben Jahr kann der Finder die Fundsache erwerben oder die Stadt die Fundsache veräußern. So erwies sich der über drei Tage laufende Verkauf von Fund-Fahrrädern im Oktober als großer Erfolg: 89 Fahrräder konnten auf diese Weise an den Mann beziehungsweise an die Frau gebracht werden. Die Preise hatten zwischen einem und vierzig Euro gelegen.

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