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Jahresbilanz des Stadtarchivs: Deutlich mehr Besucher

Wappen und Flagge der Stadt Altenburg (Foto: der uNi)


Im Jahr 2018 verzeichneten die Mitarbeiterinnen des Altenburger Stadtarchivs eine gute Resonanz. So sind bei den Rechercheleistungen, Anfragen, in der Benutzung und Auskunftserteilung steigende Zahlen zu vermelden.

Bei den Archivbesuchern gab es im vergangenen Jahr einen Zuwachs um 22 Prozent auf 303. Die beiden Mitarbeiterinnen hatten an 50 Dienstagen das Archiv für Nutzer und Besucher geöffnet. Auf Nachfrage öffnete das Archiv auch wieder außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Gästen der Stadt Altenburg, die auf den Spuren ihrer Vorfahren waren, konnte geholfen werden. Forschern aus der ganzen Welt, beispielsweise aus Australien oder Kanada, wurde die Möglichkeit geboten, Akteneinsicht zu nehmen.

Ein sehr großer Anteil der Recherchen, Auskünfte und Einsichtnahmen bezog sich auch in dem zurück liegenden Jahr auf Personenstandsunterlagen. Die Erforschung der Abstammung und Nachkommenschaft von Personen und Familien war das Hauptanliegen.

Aber auch bei der Anfrage: „Wo sind die Skat-Könige vom Altenburger Bahnhof verblieben?“ konnte geholfen werden. Die großen Steinfiguren vom Außenbereich des Altenburger Bahnhofes begleiteten über Jahrzehnte Reisende. Seit mehreren Jahren war der „Grün Wenzel“ (Pik-Bube), eine 1935 vom Bildhauer Johannes Dietze geschaffene Steinfigur, vom Altenburger Bahnhof verschwunden. Die Verbandsgruppe der Altenburger Skatspieler ergriff die Initiative, diesen Buben als Symbolfigur des Altenburger Skates in der Vorhalle des Altenburger Bahnhofs wieder aufzustellen. Bildhauer Späte erklärte sich bereit, den „Grün Wenzel“ originalgetreu nachzugestalten und kostenlos dem Bahnhof und damit allen Skatfreunden zu stiften. Die Wiedereinweihung erfolgte am Vorabend des 13. Altenburger Wenzelturniers zur Eröffnung der Skatsaison 1997 am 4. Januar.

Die Archivmitarbeiterinnen beteiligten sich an verschiedenen Projekten, wie zum Beispiel der „AG Erinnerungskultur“, „Buchenwald war überall – Netzwerk der Erinnerung an die Außenlager“, „Industrialisierung und soziale Bewegungen in Thüringen“ oder an der Erstellung eines Quel-leninventars zur deutschen Kolonialzeit.

Durch die Mitarbeiterinnen des Stadtarchivs wurden Bachelor- und Masterarbeiten, Seminar- und andere Schülerarbeiten unterstützt. Auf den Gebieten der Heimatforschung, überregionalen Geschichtsforschung, Genealogie (Erforschung der familiären Wurzeln) konnte ebenfalls geholfen werden.

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