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Leseförderung in der Stadtbibliothek

“Manuart” Falk Pieter Ulke spielte in der Bibliothek “Max und Moritz” von Wilhelm Busch. (Foto: Silke Arnold)


Puppenspieler und Märchenerzähler

In diesem Jahr nimmt die Stadtbibliothek an dem Förderprojekt „Bibliotheken sind bunt“ teil. Ziel ist es, kulturelle Vielfalt, Mehrsprachigkeit und Integration zu fördern. Im Rahmen dieses Förderprogramms war in der Vorwoche der Puppenspieler Falk Pieter Ulke mit seinem Puppentheater „Manuart“ aus Ilmenau nach Altenburg eingeladen worden.

Für 40 Kinder der nach Wilhelm Busch benannten Grundschule aus den DAZ-Klassen („DAZ“ steht für: Deutsch als Zweitsprache) hieß es „Vorhang auf: Das Spiel beginnt“. Sie erfreuten sich an dem Puppenspiel „Max und Moritz, eine Bubengeschichte in 7 Streichen“ nach eben jenem berühmten Wilhelm Busch. Der Schauspieler schlüpfte eigens in verschiedene Rollen, und wechselte zwischen Puppentheater und Pantomime und hauchte dem Stück so neues Leben ein. Die Kinder wurden aktiv in das Geschehen mit einbezogen und fieberten bis zum Ende mit.

Dass Bibliotheken bunt sind, bewies die Stadtbibliothek zuvor am Sonnabend, 27. Oktober, beim Familientag, an dem circa 100 Kinder und Erwachsene die Einrichtung aufsuchten. Sie lauschten Andreas vom Rothenbarth beim Erzählen von Märchen aus aller Welt und nutzten die zahlreichen Bastel- und Spielangebote. Die Märchenveranstaltung fand im Rahmen der Reihe „Thüringen liest“ in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Literaturrat statt.

Erfreulich: In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche neue Medien zur Leseförderung in verschiedenen Sprachen erworben. Das Projekt wird unterstützt von der Landesfachstelle für Öffentliche Bibliotheken und der Thüringer Staatskanzlei.

Gez. Hantke-Ziese, Stadtbibliothek

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