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Riesige Fläche strahlt in Weiß

Die Instandsetzung der 1.700 Quadratmeter großen Hauptfassade ist beendet. (Foto: Ronny Seifarth)

Schlossfassade: Instandsetzung beendet

Finale eines Mammut-Projekts: In dieser Woche enden die Arbeiten an der mehr als 1700 Quadratmeter großen Hauptfassade des altehrwürdigen Altenburger Residenzschlosses. Nachdem die denkmalgerechte Instandsetzung der riesigen Fläche geschafft war (die Pressestelle berichtete) und auch der Sockel fertiggestellt wurde, konnten die verbliebenen Teile des Baugerüsts demontiert werden. Somit präsentiert sich die nach Westen zeigende Seite des Residenzschlosses nunmehr unverstellt von Kopf bis Fuß.

Der Bereich oberhalb des Sockels ist in einem historisch verbürgten Weiß gestaltet. Die Instandsetzungsarbeiten stellten mit Blick auf die Flächengröße und die Hanglage eine beachtliche Herausforderung dar. Dennoch ist es gelungen, den Zeitplan einzuhalten, auch die Kosten bleiben im veranschlagten Rahmen.

In den vergangenen Wochen stand die Fertigstellung des mächtigen Sockels auf dem Programm. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um Naturstein- und Putzarbeiten. Die Instandsetzung der Fassade hatte vor etwa anderthalb Jahren mit einem kleinen Bürgerfest begonnen.

Die Gesamtkosten werden sich voraussichtlich auf circa 1,43 Millionen Euro summieren, die Finanzierung der Baumaßnahme konnte nur mithilfe von Geldern aus der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Thüringen gestemmt werden.

Die Stadt Altenburg brachte für die Fassade des Residenzschlosses, welche nunmehr saniert wurde, einen erheblichen Eigenanteil von einer halben Million Euro auf. Dies zeigt, welche erheblichen finanziellen Anstrengungen für die Sanierung der weiteren Fassaden des Schlosses in den nächsten Jahren gemeistert werden müssen.

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