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Runder Tisch zum Thema Skat: Ideen ausgespielt


Um die Perspektiven des Skatspiels zu erhellen lud Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann am Mittwoch der Vorwoche an einen Runden Tisch.

Und an dem blieb kein Platz frei: Vertreter aller neun in der Stadt und der angrenzenden Region beheimateten Skatvereine waren dabei, außerdem der DSKV (Deutsche Skatverband) und das Deutsche Skatgericht. Der Ort der Zusammenkunft war gut gewählt: Sie fand im Goldenen Pflug statt, also dort, wo schon viele große Turniere und internationale Meisterschaften ausgetragen wurden.

Zu Beginn schilderten die versammelten Skatfreunde die Situation in ihren Vereinen, ließen sich also in die Karten schauen. Insgesamt gehören den neun Vereinen demnach 170 Mitglieder an, problematisch ist die Überalterung. Und so herrschte in der Runde rasch weitgehend Einigkeit darüber, was zu tun ist: Die Anstrengungen zur Nachwuchsgewinnung sollten verstärkt werden. Doch welche Wege führen zum Ziel?

Die Diskussion über diese Frage lohnte sich, eine Reihe interessanter Anregungen kam auf den Tisch. Die Vorschläge sind keine Neuerfindungen, vielmehr soll Bewährtes mit vereinten Kräften belebt werden. Zu den Ideen, die auf breite Zustimmung stießen, gehörten die Austragung von Schulmannschafts-Meisterschaften, Betriebsmannschafts-Meisterschaften oder auch (Bundes-) Ländervergleichen sowie ein deutschlandweites Jugendturnier alle zwei Jahre in der Skatheimat Altenburg. Vor allem die Kooperation mit Schulen soll intensiviert werden, dass das gut funktionieren kann, zeigt sich seit Jahren am Beispiel des Lerchenberg-Gymnasiums.

Der Oberbürgermeister äußerte sich angesichts der vielen Denkanstöße optimistisch. Er plädierte dafür, in einer kleineren Runde mit dem Schwerpunktthema Nachwuchsgewinnung und Jugendarbeit weiterzumachen. Seitens der Stadt bot er weitere Unterstützung an. So gebe es beispielsweise die Möglichkeit der projektbezogenen Vereinsförderung.

Die zwei Stunden am Runden Tisch waren ein anregender Erfahrungsaustausch. Oberbürgermeister André Neumann ermunterte die Akteure, in der Jugend- und Nachwuchsgewinnung in die Offensive zu gehen, innovativ zu sein und dabei auch Vereinsgrenzen zu überwinden. „Im Kleinen beginnt oft Großes“, so das Stadtoberhaupt.

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