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Standesamtsbilanz für 2017 in Altenburg


493 Geburten und 1.000 Sterbefälle

Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter den Altenburger Standesbeamtinnen. Während die Zahl der Eheschließungen 2017 im Vergleich zu den Vorjahren eher unterdurchschnittlich war, verzeichnete die Behörde bei Geburten und Sterbefällen überdurchschnittliche Werte.

Die vorliegende Statistik weist für 2017 genau 269 Eheschließungen und eine Lebenspartnerschaft aus. Zum Vergleich: 2016 gab es 293 Eheschließungen und es wurden sieben Lebenspartnerschaften eingetragen. Da eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft seit Oktober der Ehe gleichgestellt ist, machten 2017 überdies vier Paare von der Möglichkeit Gebrauch, ihre eingetragene Lebenspartnerschaft in eine Ehe umwandeln zu lassen. Für 2018 liegen bereits weitere Anfragen auf derartige Umwandlungen vor. Und wer am 18.8.2018 (ein Sonnabend) in Altenburg heiraten möchte, der sollte sich sputen: Es liegen bereits 18 Voranmeldungen vor, es werden nur noch wenige vergeben.

Das Standesamt der Skatstadt ist bekanntlich im prächtigen Pohlhofgebäude (Spalatinpromenade 8) untergebracht. Es ist im Vorjahr noch ein wenig einladender geworden, denn Mitarbeiter des Referats Stadtwirtschaft gestalteten im Oktober den Eingangsbereich um, er ist jetzt breiter gepflastert. Für eine stilvolle Innendekoration sorgte Susan Uhlig vom Blumenhaus Windischleuba.

Heiratswillige haben für Eheschließungen gleichwohl weitere Optionen. Die feierliche Zeremonie kann wie gehabt auch im Residenzschloss (Festsaal oder Bachsaal), in der Brauerei und außerhalb Altenburgs in der Orangerie Meuselwitz sowie in der Kirche Prößdorf durchgeführt werden. Seit 2012 haben Heiratswillige zwei weitere Möglichkeiten: Zum einen steht ihnen der wunderschöne Teehaussaal zur Verfügung, zum anderen das aufwändig instand gesetzte Herrenhaus in Oberzetzscha.

Das Gros der Paare entschied sich auch 2017 für den Pohlhof, 18 Paare gaben sich im Teehaus das Jawort, 9 im Bachsaal des Schlosses und 10 in der Orangerie in Meuselwitz.

Zu den Aufgaben der Altenburger Standesbeamtinnen zählen bekanntlich nicht nur Eheschließungen. Die Beurkundung von Geburten und Sterbefällen erreichte wie eingangs erwähnt im Vorjahr ein sehr hohes Niveau.

So wurden 2017 insgesamt 493 Geburten und genau 1000 Sterbefälle beurkundet. Zum Vergleich: 2016 waren es 432 Geburten. Bei den Sterbefällen verzeichnet die Statistik für 2016 genau 992 Beurkundungen.

Zu den in der Öffentlichkeit weniger wahrgenommenen Aufgaben des Altenburger Standesamtes gehört die Beurkundung von Vaterschaftsanerkennungen, Erklärungen zur Namensführung von Kindern oder Ehegatten sowie Kirchenaustrittserklärungen. Zudem werden Anträge auf Vornamens- und Familiennamensänderungen entgegen genommen, Personenstandsurkunden ausgestellt und die Personenstandsregister fortgeführt.

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