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Tag des offenen Denkmals – Aufruf zur Teilnahme

Wappen und Flagge der Stadt Altenburg (Foto: der uNi)


Thema: „Entdecken, was uns verbindet“

Die europaweite Aktion „Tag des offenen Denkmals“ feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum – und die Stadt Altenburg ist seit Anbeginn dabei.
Nachdem im Jahre 1993 mit einigen wenigen geöffneten Kulturdenkmalen begonnen wurde, hat sich der „Tag des offenen Denkmals“ in der Stadt Altenburg über die Jahre hinweg rasch zu einem regelrechten „Denkmalvolksfest“ mit unzähligen interessanten Objekten, vielfältigen Aktionen und tausenden Besuchern entwickelt.

Dieser großartige Erfolg liegt vor allem im privaten und persönlichen Engagement einer Vielzahl von Denkmaleigentümern und denkmalbegeisterten Mitwirkenden begründet. Die vielen Besucher und deren Interesse an den Kulturdenkmalen sind für die Denkmaleigentümer und Mitwirkenden zugleich Dank und Ansporn für ihr Engagement.

In diesem Jahr findet der „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 9. September 2018, statt. Er steht unter dem bundesweiten Motto: „Entdecken, was uns verbindet“

Auch die bauliche Entwicklung und architektonische Gestaltung der Stadt Altenburg und einer Vielzahl ihrer Bauwerke ist über die Jahrhunderte hinweg ein Resultat vielfältiger regionaler, überregionaler und sogar internationaler Einflüsse.

Dies betrifft sowohl die handelnden Personen, wie Handwerker, Baumeister, Architekten und Künstler, die verbauten Materialien, die gestalterischen, architektonischen und künstlerischen Einflüsse und Stilrichtungen als nicht zuletzt auch besondere geschichtliche Ereignisse und Entwicklungen.
Der „Tag des offenen Denkmals“ 2018 soll dazu anregen, sich mit diesen spannenden und interessanten Fragen auseinander zu setzen. Auch in Altenburg gibt es in dieser Hinsicht viel zu entdecken.

Wussten Sie schon Folgendes?
Das Wahrzeichen unserer Stadt, die „Roten Spitzen“ wurden unter dem Einfluss und vielleicht sogar mit tatkräftiger Unterstützung italienischer Baumeister und Bauhandwerker errichtet.

Die Steinmetzzeichen am Sockel des Schlosses und auch an anderen Bauwerken stehen für reisende Steinmetze, die oftmals auch an einer Vielzahl anderer bedeutender Bauwerke in Deutschland und darüber hinaus mitgewirkt haben.

Die Deckenmalereien und Stuckarbeiten am Teehaus und in weiteren Räumen des Residenzschlosses wurden von den italienischen Künstlern Castelli geschaffen.

Die am Amtsgericht und am Seckendorffschen Palais verbauten Porphyrsteine stammen aus dem benachbarten sächsischen Rochlitz und die Natursteine für die Fassaden der „Herzogin-Agnes-Gedächtniskirche“ ließ man sich mit der Eisenbahn aus einem Steinbruch in der Eifel heranschaffen.

Die Umgestaltung des früheren Schlossgartens zum Schlosspark im 19. Jahrhundert folgt dem Gedanken des englischen Landschaftsparks.
Seit 1842 verbindet die Eisenbahn Altenburg mit anderen Orten und Regionen in Deutschland und Europa.

Sicher gibt es an Altenburger Bauwerken und in der Baugeschichte unserer Stadt noch eine Vielzahl anderer interessanter Verbindungen zu entdecken.

Lassen Sie sich von diesem Thema und den Vorschlägen anregen und entdecken Sie vielleicht sogar spannende und bisher unbekannte Dinge, die Altenburg mit anderen und anderem verbindet. Über das empfohlene Schwerpunktthema hinaus, werden natürlich auch im Jahre 2018 alle interessanten Vorschläge und Anregungen in das geplante Programm für die Stadt Altenburg aufgenommen.

Wie in jedem Jahr möchte die Untere Denkmalschutzbehörde dazu aufrufen, sich auch 2018 mit vielfältigen Angeboten und Aktionen am „Tag des offenen Denkmals“ zu beteiligen. Alle Aktionen und Angebote werden durch die Untere Denkmalschutzbehörde koordiniert, begleitet und im Veranstaltungsprogramm für die Stadt Altenburg zusammengefasst.

Alle Denkmaleigentümer und Interessenten werden gebeten, ihre Anmeldung zur Teilnahme bzw. für spezielle Aktionen bis zum 30.06.2018 schriftlich bei der Unteren Denkmalschutzbehörde vorzunehmen.

Anmeldeformulare unter www.altenburg.eu → “Bauen und Wohnen“ → „Denkmalschutz“ → „Tag des offenen Denkmals“ → Downloads.

Für Rückfragen steht die Untere Denkmalschutzbehörde unter der Telefonnummer (03447) 594 637 oder (03447)
594 638 gern zur Verfügung.

Gez. Fröhlich, Untere Denkmalschutzbehörde

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