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Vorbereitungen für Winterdienst getroffen

Hauptstraßen haben Vorrang

In dieser Woche hat es in Altenburg die ersten Schneefälle gegeben und es werden nicht die letzten gewesen sein. Der Winter wird der Region Prognosen zufolge wieder reichlich Schnee und Frost bescheren. Die Stadt hat deshalb die Vorbereitungen für den Winterdienst getroffen, Mensch und Technik sind einsatzbereit. Zum Fuhrpark des städtischen Winterdienstes gehören in diesem Jahr insgesamt elf Fahrzeuge, darunter der neu angeschaffte Lkw Unimog (ABG-Info.de berichtete).

Wenn Eis und Schnee in Altenburg Einzug halten, mobilisiert die Verwaltung bis zu 34 Mitarbeiter, die im Zwei-Schicht-System arbeiten. Beginn des Winterdienstes ist im Regelfall 4 Uhr. Die Einsatzleitung des Winterdienstes liegt in den bewährten Händen des Referates Stadtwirtschaft. Unterstützung gewähren zudem zwei Fremdfirmen, die unter anderem für ei-nen Teil der Bushaltestellen zuständig sind. Wie in den Vorjahren auch wurde vorsorglich Streumaterial gelagert.

Zurzeit sind rund 600 Tonnen Salz, 200 Tonnen Splitt sowie 250 Kilogramm Granulat vorhanden. Bei Bedarf muss kurzfristig nachbestellt werden. An neuralgischen Punkten, also beispielsweise vor Steigungen, wurden zudem Streukästen aufgestellt, aus denen sich die Kraftfahrer im Fall der Fälle selbst bedienen können. Die Aufstellung von Schneezäunen entlang bestimmter Straßenabschnitte gehörte ebenfalls wieder zu den vorbeugenden Maßnahmen.

 


Das Gesagte bedeutet indes nicht, dass Kraftfahrern schnee- und eisfreie Straßen garantiert werden können. Bei starkem und langanhaltendem Schneefall sowie besonders ungünstigen Temperaturschwankungen kann es erfahrungsgemäß selbst auf Hauptstraßen zu Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses kommen. Schließlich ist die Beräumung von Straßen und städ-tischen Flächen eine Mammut-Aufgabe. In der Skatstadt gibt es mehr als 350 Straßen, deren Länge sich auf rund 230 Kilometer summiert. Es versteht sich also von selbst, dass der Winterdienst nicht überall zur selben Zeit sein kann. Die Einsatzkräfte konzentrieren sich zunächst auf die wichtigen Verkehrswege. Priorität haben dabei die Hauptstraßen und Steigungen. Nebenstraßen und Radwege können und müssen nicht vollständig geräumt werden.

Was jeder Bürger wissen sollte: Für Gehwege sind generell die Grundstückseigentümer zuständig. An Werktagen hat die Beräumung bis sieben Uhr zu erfolgen, an Sonn- und Feiertagen bis acht Uhr. Gegebenenfalls muss der Schneeschieber tagsüber mehrfach in die Hand genommen werden, die Räumpflicht endet erst um 20 Uhr. Das städtische Ordnungsamt kontrolliert im Rahmen seiner Möglichkeiten, ob Grundstückseigentümer ihren Pflichten nachkommen.

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