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10 Zwillingspärchen im Klinikum Altenburger Land zur Welt gekommen

Janine Susdorf mit ihren Zwillingen Kira (links in rot) und Tara (rechts) (Foto: Anke Köchel)
Janine Susdorf mit ihren Zwillingen Kira (links in rot) und Tara (rechts) (Foto: Anke Köchel)

Eigentlich sollte das klassische 2. Kind ein Geschwisterchen für den bald 5-jährigen Constantin werden, erzählt Janine Susdorf. Doch beim Arztbesuch in der 11. Woche musste sie die Neuigkeit verdauen, dass in ihrem Bauch Zwillinge heranwachsen. Anfangs war es schon ein Schock, blickt Janine Susdorf auf diese Wochen zurück. Gemeinsam mit dem werdenden Zwillingsvater Marko Bohlmann stellte sie sich jedoch bald auf diese unerwartete Situation ein .Schließlich musste ein spezieller Kinderwagen besorgt und die doppelte Menge an Babysachen vorbereitet werden.

„Irgendwann in dieser Zeit gewöhnt man sich an den Gedanken, und Constantin war immer richtig stolz, dass er mit einem Mal 2 Geschwisterchen bekommt.“ blickt Janine Susdorf heute zurück: „Und nach der Geburt kann man sich gar nicht mehr vorstellen, es wäre nur eins. Man könnte keins mehr hergeben.“ Die beiden Mädchen, Kira 2280 Gramm und 45 cm groß, und Tara, 2480 Gramm und 49 cm groß, erblickten am 29. August als 10. Zwillingspärchen des Jahres 2012 im Klinikum Altenburger Land das Licht der Welt.

Bei diesen 10 Pärchen waren es 5 mal 2 Mädchen, 2 mal 2 Jungen und 3 mal jeweils ein Junge und ein Mädchen.
Insgesamt sind bis Anfang September schon 320 Kinder im Klinikum Altenburger Land geboren. Dabei waren die Mädchen mit 167 in der Mehrzahl zu 153 Jungen. Das leichteste Kind wog 1290 Gramm bei der Geburt bei einer Länge von 40 cm, das schwerste war 4905 Gramm schwer und 56 cm. lang. Beides waren Jungs. Das kleinste Mädchen war 1520 Gramm leicht bei 40 cm, das größte 56 cm lang mit 4570 Gramm.

Ganz knapp mit 57 Kindern war der August im Klinikum der geburtenreichste Monat, gefolgt vom Juli mit 56 Kindern. Die beliebtesten Vornamen bei den Mädchen scheinen in diesem Jahr Nele, Hanna, Lena, Zoe und Lilly zu sein. Bei den Jungs liegen Lucas, Luca, Ben, Paul und Oskar auf den vorderen Plätzen. Die Familie Susdorf/Bohlmann hat die Namen für ihre Mädchen im Persisch-Griechischen gefunden. Tara bedeutet hellster Stern am Himmel und Kira heißt Sonne. Die beiden sehen sich schon sehr ähnlich, obwohl sie zweieiige Zwillinge sind. „Ich kann sie ja gut auseinanderhalten“ lacht Janine Susdorf, aber die Oma hat schon gebeten, ein Bändchen zur besseren Unterscheidung umzubinden.

Ich fühle mich hier auf der Mutter-Kind-Station sehr gut aufgehoben. Besonders schön ist es, dass die Frühchenstation, auf der meine beiden Mädchen noch wenige Tage liegen mussten, direkt hier bei unseren Zimmern ist. Man kann jederzeit ganz unkompliziert zu seinen Kindern. Auch das Esszimmer ist eine gute Idee. Dort treffen wir Mütter uns ganz zwanglos und können uns austauschen.“ beschreibt Janine Susdorf ihre Zeit auf der Mutter-Kind-Station. Wenn sie mit ihren beiden Mädchen nach Hause kommt, wird sie von ihrer Familie und besonders ihrer Schwester, die niedergelassene Hebamme ist, in der Betreuung der Zwillinge unterstützt.

„Auf jeden Fall will ich dann regelmäßig das Stillcafé besuchen.“ hat sich Janine Susdorf vorgenommen. Hier können sich nach der Geburt ein Jahr lang immer am 1. Mittwoch des Monats Mütter mit ihren Babys treffen und alle Fragen rund um die Entwicklung ihrer Kinder besprechen.
„Und natürlich kommen wir gern zum Zwillingstreffen des Klinikums im nächsten Jahr. Ich bin ja gespannt auf die anderen Zwillingseltern. Eine Mutti davon konnte ich hier schon kennen lernen. Wir werden uns bestimmt ab und zu mal austauschen. Als Zwillingseltern hat man ja schon ein paar andere Probleme als „nur“ mit einem Kind.“ Ganz toll fand die Familie Susdorf/Bohlmann übrigens, dass nach der Geburt Vater Marko von der Klinikumsinformation aus eine kleine Komposition mit einem Kinderlachen, und in diesem Fall auch gleich doppelt, über die Lautsprecher durch das ganze Klinikum senden konnte. Auf diese Weise werden die Neugeborenen seit einiger Zeit im Klinikum begrüßt.