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Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch

Vor dem Hintergrund der sich seit Anfang diesen Jahres stetig in Richtung Westen ausbreitenden afrikanischen Schweinepest in Ostpolen, Litauen, Lettland und Estland bei Wild- und Hausschweinen wird auf die unbedingte Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen hingewiesen:
Küchen- und Speiseabfälle dürfen nicht an Schweine verfüttert werden.

  • Der Kontakt von Hausschweinen zu Wildschweinen ist sicher zu verhindern.
  • Futtermittel, Einstreu und sonstige Gegenstände, die im Schweinebestand Verwendung finden, sind so zu lagern, dass Wildschweine keinen Zugang haben
  • Bestandsfremden Personen keinen Zugang zum Schweinebestand gewähren
  • Einstallung von Schweinen nur aus bekannter Herkunft
  • Bei Erkrankungen, Verlusten und Leistungsdepression der gehaltenen Schweine einen Tierarzt hinzuziehen.

Die afrikanische Schweinepest ist eine hochansteckende Viruserkrankung mit hoher Sterblichkeit, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft. Die Tiere aller Altersgruppen erkranken schwer mit vielfältigen, unspezifischen Allgemeinsymptomen wie: hohem Fieber, Schwäche, Durchfall, Fressunlust, Bewegungsstörungen, Blutungsneigungen, Verferkeln.

Das Virus ist in der Umwelt sehr stabil und kann mit Blut, Körpersekreten, Ausscheidungen, aber auch über Fleisch und Fleischprodukte übertragen werden.

Für Menschen ist diese Seuche nicht gefährlich.

DVM Matthias Thurau, Fachdienstleiter

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