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Außenplastiken machen Platz für Bauarbeiten

Abbau der Parkplastiken, (Foto: Lindenau-Museum)


Die das Lindenau-Museum umgebenden Außenplastiken sind im Zuge der bevorstehenden Baumaßnahmen abgebaut worden.

Seit vielen Jahrzehnten wird das Lindenau-Museum am Fuß des Schlossberges von mehreren Außenplastiken umgeben. Unter ihnen befinden sich Werke von Künstlern wie Fritz Koelle, Wieland Förster oder Fritz Cremer. Der Skulpturenkranz gehört für alle Altenburger längst selbstverständlich zum Ambiente des Museums. Die ersten Plastiken wurden bereits in den 1950er-Jahren am Schlossberg aufgestellt. In den darauffolgenden Jahrzehnten, bis in die 1990er-Jahre hinein, wurde das Ensemble komplettiert. Viele Altenburgerinnen und Altenburger verbinden bereits Kindheitserinnerungen mit den Plastiken. Besonderer Beliebtheit erfreut sich seit jeher der „Jaguar“ (1938) von Heinrich Drake.

Im Zuge der bevorstehenden Baumaßnahmen am Lindenau-Museum und der damit einhergehenden teilweisen Sperrung der umliegenden Flächen wurden die Plastiken zur Sicherheit abgebaut und in das Depot des Museums transportiert. Dort lagern sie bis zum Abschluss der Arbeiten in der Gabelentzstraße. Nach der Fertigstellung des „neuen“ Lindenau-Museums wird der Skulpturenkranz in möglicherweise anderer Zusammenstellung wieder neu erstehen.

Bei den Abbauarbeiten rings um das Lindenau-Museum herum wurde auch die Plakette mit dem Profil des Museumsgründers Bernhard August von Lindenau aus dem Rondell der Terrasse entfernt. Sie wird in dem sanierten Museumsgebäude einen neuen Platz finden.

Steven Ritter
Referent für Presse und Marketing

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