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Badeseen im Landkreis haben top Wasserqualität

Altenburger Land


Seit Mitte Mai läuft in Thüringen offiziell die Badesaison 2018, geht bis Mitte September – das regelt die sogenannte Thüringer Verordnung über die Qualität und die Bewirtschaftung der Badegewässer. Im Altenburger Land kann im Haselbacher See, im Prößdorfer See, im Pahnaer See und im Hainbergsee gebadet werden.

„Die Gewässerqualität dieser Seen wird fünfmal jährlich überprüft“, erklärt Kerstin Tessmer, im Landratsamt zuständig für Trink- und Badewasserkontrollen und fügt an: „Einmal kurz vor Beginn der Saison und weitere vier Mal während der Saison im Abstand von vier Wochen.“ Das Ergebnis der ersten Proben zeigt, dass alle vier Seen eine ausgezeichnete Wasserqualität haben. „Das Prädikat ‚ausgezeichnete Wasserqualität‘ beruht jedoch nicht auf dem Ergebnis der letzten Probe, sondern ist eine Gesamteinschätzung – basierend auf allen Proben, die in den letzten vier Jahren genommen wurden“, erläutert Tessmer und fährt fort: „Die Ergebnisse der aktuellen Proben bestätigen diese Aussage, da sie keine Grenzwertüberschreitungen aufweisen.“ Um die Gewässerqualität auf diesem Niveau zu halten, ist es etwa erforderlich, dass keine Abwässer in die Seen geleitet werden und dass die Badegäste die Toiletten benutzen. Nachfolgend stellen wir die vier Seen genauer vor.

Seecamping Pahna

Zirka zehn Kilometer nördlich von Altenburg liegt der touristisch komplett erschlossene See in Pahna. Auf dem Campingplatz gibt es 80 Touristikplätze und 380 Jahresstellflächen, die von Gästen aus ganz Deutschland und anderen europäischen Ländern genutzt werden. Auch 30 liebevoll eingerichtete Ferienhäuser laden zum Verweilen ein. Der See ist 25 Hektar groß und liegt idyllisch inmitten eines Waldgebietes. Zudem gibt es u. a. Spielplätze, Kleinfeldfußball, Möglichkeiten zum Angeln, Fahrradausleihe, Liegewiesen und Grillplätze. Die Braunkohlengrube Augusta war für Pahna von erheblicher Bedeutung. Von 1880 bis 1955 wurde hier das „Grubengold“ vor allem für die Fockendorfer Papierfabrik abgebaut. Das Restloch des Tagebaus ist der heutige See. Jährlich findet auf dem Pahnaer Campingplatz das Zeltlager der Jugendfeuerwehr des Landkreises statt.

Haselbacher See

Der Haselbacher See ist ein Restloch aus dem gleichnamigen Braunkohlentagebau. Zwischen 1954 und 1977 wurden ca. 126 Mio. Tonnen Rohbraunkohle gefördert und 357 Mio. Kubikmeter Abraum bewegt. Danach legte man den Tagebau planmäßig still. Bis 2003 dauerte die Flutung. Der Haselbacher See liegt eingebettet in ausgedehnte Waldflächen zwischen Regis-Breitingen auf sächsischer Seite und Lucka auf thüringischer Seite – ein Viertel der gesamten Fläche von 335 Hektar liegt im Altenburger Land. Das Gewässer gehört zum Leipziger Neuseenland. Auf beiden Länderseiten gibt es einen Badestrand. Vor allem das jährlich auf dem See stattfindende Drachenbootfestival ist ein Veranstaltungs-Highlight der Region.

Prößdorfer See

Klein, aber fein: Der 25 Hektar große Prößdorfer See ist wunderschön in einem kleinen Waldstück gelegen – zwischen Prößdorf und Breitenhain im nördlichen Altenburger Land an der Grenze zu Sachsen. An vielen kleineren Buchten zwischen dem Schilf gibt es traumhafte Badestellen. Seit Anfang der 60er-Jahre ist das ehemalige Tagebaurestloch ein beliebter Erholungsraum.

Hainbergsee

Der 18 Hektar große Hainbergsee entstand zur Jahrhundertwende aus dem Restloch der um 1871 aufgeschlossenen ehemaligen Grube „Vereinsglück“ und liegt im Süden von Meuselwitz, nahe der Kohlebahn. Ein kleines Wäldchen umgibt den See, der auf einem rund drei Kilometer langen Wanderweg umrundet werden kann. Vom Hotel „Am Hainberg-See“ aus eröffnet sich ein wunderbarer Ausblick über den ganzen See. Ein weißer Badestrand und ein Volleyball-Feld runden das Angebot ab.

Tom Kleinfeld
Öffentlichkeitsarbeit

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