Aktuelle Nachrichten
Startseite » Aktuelles aus dem Altenburger Land » Burg Posterstein beliebtes Ziel für Osterausflüge

Burg Posterstein beliebtes Ziel für Osterausflüge

Bei erfolgreich absolvierter Schatzsuche oder Rätseljagd erhielten die Teilnehmer den Schatzsucher-Ausweis der Burggeister Posti und Stein. (Foto: Burg Posterstein)

In den Osterferien 1000 Besucher aus 14 Bundesländern:

Das Museum Burg Posterstein konnte in den zweiwöchigen Osterferien rund 1000 Besucher aus 14 Bundesländern begrüßen. Rund 150 Kinder und ihre Familien nahmen an insgesamt 39 österlichen Schatzsuchen teil, weitere 120 Familien lösten das gar nicht so einfache Osterrätsel. Auch in zukünftigen Schulferien plant das Museum Aktivitäten für die ganze Familie.

Über drei Viertel aller Osterbesucher kamen aus Thüringen und Sachsen ins Museum Burg Posterstein. Vier Prozent kamen aus Berlin, drei Prozent aus Sachsen-Anhalt und je zwei Prozent aus Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Die restlichen Besucher verteilten sich auf die einzelnen Bundesländer und zwei europäische Länder. Von den Herkunftsstädten waren Gera, Berlin, Jena, Schmölln, Chemnitz und Altenburg (in dieser Reihenfolge) am häufigsten vertreten.

In den Osterferien waren die historischen Räume der Burg Posterstein nicht nur festlich geschmückt, es gab auch eine kleine Schau mit österlichen Schmuckstücken aus der Sammlung des Museums und ein umfangreiches Programm für Familien. Was ist das Osterfest? Wie feierten Ritter Ostern? Wie sah eine traditionelle Altenburger Festtracht aus? Und woher kommt der Brauch vom Osterei? Solche Fragen standen im Mittelpunkt der kindgerecht aufbereiteten 20-minütigen

Burg Posterstein (Foto: der uNi)

Schatzsuchen und einer österlichen Rätseljagd durch die Burg Posterstein. Viele Familien mit großen und kleinen Kindern ergriffen die Chance dazu. Als Belohnung gab es den Postersteiner „Schatzsucher-Ausweis“ der Burggeister Posti und Stein und eine süße Osterüberraschung. Am Ende der Osterferien konnten die Burggeister rund 200 neue „Schatzsucher“ begrüßen. 120 Familien absolvierten die österliche Rätseljagd.

Die Ferienprogramme des Museums mit thematisch wechselnden Schatzsuchen sind eine Vorbereitung auf die Familienausstellung „Die Kinderburg: Auf den Spuren von Rittern und Salondamen“, die am 1. Oktober 2017 öffnet. Im Museum können Kinder dem Burggespenst Posti und dem Burgdrache Stein Fragen aller Art stellen. Dafür steht im Museum eine „Helmpost“ bereit, in der seit Anfang des Jahres schon über 60 Fragen landeten. Die Kinder interessieren Themen aus dem Alltag von Rittern und Prinzessinnen. Wie wurde gebadet, wo schlief man, wie zogen Ritter ihre Rüstungen an und konnten sie damit aufs Klo gehen? Die Antworten schicken Posti und Stein den Fragestellern per Brief oder E-Mail nach Hause, eine Auswahl kann man im Kinderblog der Burg Posterstein online nachlesen und letztlich gehen die wichtigsten Themen in die Familienausstellung ein.

Hier geht es zum Kinderblog: blog.burg-posterstein.de/kinderburg

Museum Burg Posterstein – Öffnungszeiten
März bis Oktober: Dienstag – Samstag: 10.00 – 17.00 Uhr
Sonntag/Feiertag: 10.00 – 18.00 Uhr

In barocken Räumen der über 800-jährigen Burg entdecken Sie die Geschichte der Burg und der Region im Dreiländereck Thüringen-Sachsen-Sachsen-Anhalt. Die Ausstellung zur europäischen Salonkultur erzählt von den spannenden Ereignissen am Musenhof der Herzogin von Kurland im benachbarten Löbichau. Sie tauchen ein in die bewegte Zeit zwischen Französischer Revolution, Aufstieg und Fall Napoleons und Wiener Kongress.
Vom 25 Meter hohen Burgturm bietet sich eine herrliche Aussicht.

Ständige Ausstellungen: Von Rittern und Salondamen
Ausstellungen zur regionalen Kulturgeschichte, besonders: Salon der Herzogin von Kurland.
Jean Pauls Orte: Litfaßsäule zu seinem 250. Geburtstag im Jahr 2013

Ständige Angebote für Gruppen
Führungen können Sie per E-Mail oder telefonisch unter (034496) 22 595 buchen:

Führung durch die Burg
Treffpunkt: Museum

Zwischen Metternich und Talleyrand – Der Musenhof der Herzogin von Kurland im Schloss zu Löbichau
Treffpunkt: Museum

Geführte Wanderung auf Thümmels Spuren in Nöbdenitz
Treffpunkt: 1000-jährige Eiche Nöbdenitz

Hans Wilhelm von Thümmel wählte die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz zu seiner Grabstätte.
Der Sachsen-Gotha-Altenburgische Minister und Diplomat Hans Wilhelm von Thümmel wählte sich die 1000-jährigen Eiche im Postersteiner Nachbarort zur außergewöhnlichen Grabstätte. Zu seinem Nöbdenitzer Rittergut gehörte das Mausoleum der Familien Thümmel, Rothkirch und Trach und Wietersheim, ein idyllischer englischer Garten und ein altes und ein neues Schloss. Die Herzogin von Kurland war häufig zu Gast. Man segelte auf dem Teich oder spazierte zur “Einsiedeley” im schattischen Nöbdenitzer Wald. Die geführte Wanderung folgt Thümmels Spuren im Ort.

Burgkirche Posterstein
Leider gestattet uns die Kirchgemeinde nicht mehr die Fachführungen des Museums in der Burgkirche durchzuführen. Damit endet nach 65 Jahren dieser beliebte Besucherservice des Museums. Wir bedauern das sehr. Die Kirche ist seit dem 1. Januar 2017 für den Besucherverkehr im Tagestourismus geschlossen und nur noch auf Anfrage oder während der Gottesdienste zu besichtigen.

Achtung: Sperrung in Untschen

Bitte beachten Sie bei der Anfahrt aus Richtung Leipzig – Altenburg: – B7, Ortsdurchfahrt Untschen ist für den Verkehr gesperrt
Bitte umfahren Sie die Baustelle über A4/Meerane oder A4/Schmölln bis A4/Abfahrt Ronneburg, dann der Auschilderung “Burg Posterstein” folgen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.