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Das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen ist verboten

Landratsamt Altenburg (Foto: der uNi)


Vor allem auf Grundstücken, Balkonen und in Gärten fallen im Herbst wieder allerhand pflanzliche Abfälle an. Im Altenburger Land ist das Verbrennen dieser Abfälle verboten.

Im Landkreis ist die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen, wie Baum- und Strauchschnitt, in der Thüringer Pflanzenabfall-Verordnung geregelt. Danach dürfen pflanzliche Abfälle, die auf landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Grundstücken anfallen, außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen nur auf die in dieser Verordnung vorgesehene Art und Weise beseitigt werden. Nach § 2 der Verordnung hat die Beseitigung der Pflanzenabfälle durch Verrotten, insbesondere durch Liegenlassen, Untergraben oder Unterpflügen auf den betreffenden Grundstücken zu erfolgen. Gegebenenfalls ist vorher der Grünschnitt durch Häckseln oder Schreddern zu zerkleinern. Bei einer solchen Beseitigung dürfen keine Geruchsbelästigungen auftreten.

Ist eine Beseitigung der pflanzlichen Abfälle durch Verrotten auf den Grundstücken nicht in der vorgenannten Art und Weise möglich, müssen sie dem Landkreis als „öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger“ überlassen werden. Möglichkeiten der Entsorgung bieten die Recyclinghöfe in Meuselwitz, Schmölln, Gößnitz, Lucka, Frohnsdorf, das Recyclingzentrum Leipziger Straße in Altenburg sowie die Kompostieranlage in Göhren.

Die Adressen und Öffnungszeiten finden sind im Abfall-Entsorgungskalender des Landkreises und online unter: www.awb-altenburg.de.

Es besteht außerdem die Möglichkeit, eine Sammelanlieferung von mehreren Haushalten beim Dienstleistungsbetrieb Abfallwirtschaft zu beantragen. Informationen hierzu gibt es bei der Abfallberatung unter den Telefonnummern 03447 8940-41/-43. Bei geringen Mengen und freien Kapazitäten können Gartenabfälle auch in der Biotonne entsorgt werden.

Die Abfallbehörde weist ausdrücklich darauf hin, dass das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen verboten ist. Das gilt auch für das Verbrennen von Grünschnitt in Metallfässern, Feuerschalen oder Feuerkörben. Bürger, die gegen dieses Verbot verstoßen, handeln ordnungswidrig im Sinne des Gesetzes und können mit einem Bußgeld belangt werden.

Die Verwendung von ausschließlich getrocknetem und unbehandeltem Naturholz zur Nahrungszubereitung (z.B. für Mutzbraten oder Stockbrot) gilt nicht als Beseitigung pflanzlicher Abfälle. Für Fragen steht die Untere Abfallbehörde des Landkreises unter der Telefonnummer 03447 586-490 zur Verfügung.

Luise Ehrhardt
Öffentlichkeitsarbeit

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