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Mit dem Berufsabschluss in der Tasche auf dem Arbeitsmarkt gesucht

Zeugnisausgabe 2013 der Gesundheits- und Krankenpflegeschülern & Gesundheits- und Krankenpflegehelfern im Klinikum Altenburger Land (Foto: Klinikum Altenburger Land )

Wenn sich der August dem Ende neigt, wird im Klinikum Altenburger Land alljährlich zur Zeugnisausgabe eingeladen. In diesem Jahr ist es der 18. Jahrgang von Gesundheits- und Krankenpflegeschülern, der seine Ausbildung in der Krankenpflegeschule beenden konnte und der 4. Jahrgang von Gesundheits- und Krankenpflegehelfern.

11 der 19 zur Prüfung zugelassenen Gesundheits- und Krankenpfleger erhielten ihre Zeugnisse. Sie konnten zur Prüfung nachweisen, dass sie sich das notwendige Wissen erworben haben, um nun selbstständig in diesem verantwortungsvollen Beruf tätig sein zu können. Als Klassenbeste erreichte Cristina-Ecatarina Reichenbach ihren Abschluss mit dem Prädikat „sehr gut“.
13 Absolventen des Jahrganges bewarben sich für die Übernahme in ein Anstellungsverhältnis im Klinikum Altenburger Land. Vorbehaltlich der bestandenen Prüfungen erhielten alle einen Arbeitsvertrag.

Die dreijährige Ausbildung ist anspruchsvoll und auch lernintensiv. Leider haben nicht alle Schüler im ersten Anlauf ihr Ziel erreicht. Wer aktuell die Prüfungen noch nicht bestanden hat, kann einen Antrag auf Ausbildungsverlängerung stellen. Im Oktober/November werden Nachprüfungen stattfinden. Ein Großteil der Schüler hat bereits die entsprechenden Anträge gestellt und will diese Möglichkeit nutzen.

Dr. Gundula Werner, Geschäftsführerin des Klinikums und der Krankenpflegeschule, sprach in ihrem Grußwort über den hohen Stellenwert von gut ausgebildeten Pflegefachkräften im Klinikum. Von den über 800 Mitarbeitern sind über 550 in der Pflege tätig. Viele gestandene Mitarbeiter werden in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen. „Mit unserer Krankenpflegeschule betreiben wir schon seit Jahren vorausschauende Personalentwicklung und tun etwas gegen den Fachkräftemangel. Als qualifizierte Pflegefachkraft ist man auf jeden Fall in unserer Region auf dem Arbeitsmarkt gefragt und der ist immer in Bewegung“ ist ihre Erfahrung.

Jede Klasse ist einzigartig. Sie wird bestimmt von den jungen Leuten, die sich in ihr zusammenfinden und drei Jahre gemeinsam ihren Weg gehen.“ weiß Dr. Nikolaus Dorsch, einer der Geschäftsführer der Krankenpflegeschule. So haben sich die Schüler dieser Klasse ebenso wie die Schüler in der Helferausbildung sehr aktiv zum Tag der offenen Tür im vergangenen Jahr im Klinikum beteiligt. Einige von ihnen vertraten die Krankenpflegeschule zur Berufsmesse in Schmölln und halfen bei den Vorbereitungen zum Zwillingstreffen 2012 im Klinikum.

Was genau die Schüler in den drei Jahren zusammengeschweißt hat, konnte man in einem von ihnen selbst gestalteten Film sehen, den sie anlässlich der Zeugnisausgabe präsentierten. Dabei wurde klar: Wer schon einmal aneinander die Grundpflege, wie z.B. Mund- und Zahnpflege und die richtige Lagerung geübt hat, Feuerlöscher getestet, Rollstuhlfahren ausprobiert und natürlich auch gefeiert hat, den verbindet vieles miteinander und die Ausbildung scheint Spaß gemacht zu haben. Stellvertretend für ihre Klasse stellten Jennifer Kovatsch und Franziska Haerling fest, dass sie nicht nur eine Klasse sondern Freunde geworden sind, die eine unvergessliche Zeit miteinander verbracht haben. Zur Zeugnisausgabe bedankten sie sich dafür bei Schulleiter Chris Patzwald, den Lehrern und Praxisanleiterinnen.

Ebenso erhielten neun Gesundheits- und Krankenpflegehelfer nach einjähriger Ausbildung ihre Zeugnisse. Als Klassenbester hat hier Michél Becker abgeschlossen. Vier der Absolventen bewarben sich im Klinikum nun für die Ausbildung in der großen Gesundheits- und Krankenpflege und werden diese im September auch beginnen.

Pflegedienstdirektorin Sabine Heymann verabschiedete alle Schüler mit den besten Wünschen für ihr weiteres Leben. Sie gab ihnen mit auf den Weg, dass mit dem Zeugnis das Lernen nicht aufhören wird, sondern dass es lebenslang Verpflichtung bleibt, um im Beruf immer das Beste geben zu können.