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Neuer Schutzstatus für Graupapageien

Altenburger Land

Mit Wirkung ab dem 4. Februar 2017 ist der Graupapagei im Anhang A der Verordnung (EU) 2017/160 vom 1. Februar 2017 gelistet. Dies betrifft sowohl den Kongo-Graupapagei (Psittacus erithacus) als auch den Timneh-Graupapagei (Psittacus timneh).

Konkret heißt das, dass seit dem 4. Februar dieses Jahres Graupapageien nicht mehr ohne EU-Vermarktungsbescheinigungen gekauft oder verkauft bzw. in sonstiger Weise vermarktet werden dürfen. Die „Herkunftsnachweise“ sind für eine Vermarktung dieser Papageien nicht weiter zulässig. Die EU-Vermarktungsbescheinigung muss bei der zuständigen Naturschutzbehörde des Verkäufers, bei der das Tier gemeldet ist, beantragt werden.
Dies gilt auch dann, wenn für das jeweilige Tier noch aus alter Zeit (1984 bis 1997) eine amtliche blaue „CITES-Bescheinigung“ vorliegt, denn diese bestätigt lediglich die rechtmäßige Herkunft des Tieres und beinhaltet nicht die erforderliche Ausnahme von den geltenden Vermarktungsverboten.

Eine Vermarktung von Graupapageien mit einer solchen blauen Bescheinigung oder auch sonst ohne eine gültige Vermarktungsbescheinigung ist eine Straftat. Diese kann sowohl gegenüber dem Verkäufer als auch dem Käufer verfolgt werden.

Für Fragen steht Ihnen die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Altenburger Land, Marco Kertscher unter der Telefonnummer 03447 586-491, zur Verfügung.

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