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Programmrat für „Der fliegende Salon“

Der Programmrat zu „Der fliegende Salon – Kulturaustausch im Altenburger Land“: Uwe Melzer, Dr. Roland Krischke, Kay Kuntze, Marian Riedel, Antje Jakob, Matthias Bergmann, Marcel Greunke, Karin Hörtzsch, Ute Edda Hammer, Harriet Völker (v.r.n.l.). Außerdem gehören dem Gremium Prof. Dr. phil Stephan Beetz, Klaus Hofmann und Tina Rolle an. (Foto: privat)


Das Kulturprojekt „Der fliegende Salon – Kulturaustausch im Altenburger Land“ hat seine Arbeitsstruktur mit einem Programmrat nun vervollständigt. Am 6. Juli traf das 13-köpfige Gremium zu seiner ersten Sitzung zusammen.

Neben Landrat Uwe Melzer als Vorsitzendem gehören zum Programmrat Vertreter der Verwaltung, der Fördermittelgeber, der vier beteiligten Kultureinrichtungen des Landkreises sowie fünf vom Landrat berufene stimmberechtigte Beiräte aus unterschiedlichen Wirkungsbereichen. Zwei Mal im Jahr wird der Rat zusammenkommen, um die Entwicklung des Projektes mitzugestalten sowie die Transparenz bei der Fördermittelverwendung und den Entscheidungswegen abzusichern.

Durch das Förderprogramm TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel, der Kulturstiftung des Bundes, bekommt das Altenburger Land die Möglichkeit, sein kulturelles Potenzial neu auszuschöpfen. Dafür ist „Der fliegende Salon“ entstanden. In Anlehnung an die historische Salon-Idee des 19. Jahrhunderts sollen bis 2024 Vereine, Initiativen und Gemeinden im Landkreis unterstützt werden, um neue Formate zu entwickeln, die das Miteinander und den Austausch der Einwohnerinnen und Einwohner im Altenburger Land befördern. Über den Förderzeitraum bis 2024 soll sich mit den einzelnen Salon-Projekten ein starkes kulturelles Netzwerk für den Landkreis etablieren.

Unterstützung bei der Ideenentwicklung und -umsetzung kommt dazu vom Lindenau-Museum, der Musikschule, dem Museum Burg Posterstein oder dem Landestheater. Jeweils ein Vertreter dieser Einrichtungen sowie der Fachdienstleiter Wirtschaft, Tourismus und Kultur des Landratsamtes gehört zum beratenden TRAFO-Projektteam. Die Projektleitung ist ebenfalls im Landratsamt angesiedelt. Fördermittelanträge können bis 21. September 2020 gestellt werden.

Seit der Lockerung des strengen Kontaktverbots ist das Projektteam wieder zu persönlichen Gesprächen mit möglichen lokalen Salon-Partnern unterwegs. Ideen für einen Fliegenden Salon können jederzeit bei der Projektleiterin Luise Krischke eingereicht und vorberaten werden. Über die Umsetzung und finanzielle Ausstattung der Salon-Ideen entscheidet der Programmrat.

Luise Krischke
TRAFO-Projektleitung

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