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Schulen kooperieren mit Unternehmen im Altenburger Land

Landratsamt Altenburg (Foto: der uNi)


Qualifizierten und motivierten Fachkräftenachwuchs zu fördern und junge Leute für die Berufsfelder unserer Region zu begeistern, gehört zu den wichtigen Zielen des Landrates und der Kreisverwaltung.

Die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt finanzierte Initiative KURS 21, die im Sommer 2003 in Ostthüringen startete, hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Schulen und Unternehmen aufeinander zubewegen. Inzwischen gibt es thüringenweit zahlreiche Lernpartnerschaften, auch im Altenburger Land.

Die Schüler sammeln durch KURS 21 vielfältige Erfahrungen und erleben in der Praxis, wo und wie der theoretische Unterrichtsstoff umsetzbar ist. Sie bekommen außerdem eine Vorstellung davon, welche Anforderungen der Beruf an den Einzelnen stellt und finden bei Praktika und Projekten ihre Fähigkeiten und Interessen heraus.

„In den zurückliegenden sechs Jahren ruhte das Projekt „Kurs 21“ im Altenburger Land, wenngleich die eine oder andere Schule nach wie vor gute Kontakte zu Betrieben pflegt. Jetzt gab es sozusagen den von Landrat Uwe Melzer angekündigten Neustart für Kurs 21. Die ersten zwei neuen Kooperationsvereinbarungen konnten wir am 3. April in der Rositzer Regelschule „Insobeum“ unterzeichnen“, so Projektkoordinatorin Bettina Feller.

Mit Kurs 21 betritt die Rositzer Schule kein Neuland. Seit vielen Jahren gibt es gute Kontakte zwischen dem „Insobeum“ und der PAX Fenster und Türen Rositz GmbH, ebenso zwischen der Schule und der Gemeindeverwaltung als Unternehmen. Regelmäßige Betriebsbesichtigungen, Schülerpraktika und Bewerbertrainings mit den entsprechenden Jahrgangsstufen gehörten in der Vergangenheit zu diesen gelebten Kooperationen. Das soll sich weiter fortsetzen. „Jetzt ist es uns gelungen, für die Schule sogar noch zwei weitere Kurs 21-Partner zu gewinnen“, freut sich Bettina Feller. Hinzu kommen ab sofort die ortsansässige TFT Thüringer Fibertrommel GmbH sowie das Rositzer Seniorenwohnheim „Voigtsches Gut“.

Nicht nur Schulleiterin Sylvia Most blickt optimistisch auf die neuen Partnerschaften, auch die Unternehmen freut‘s, suchen sie doch derzeit alle nach neuen Fachkräften. Von der schwierigen Suche nach jungen Auszubildenden kann vor allem der Chef des Seniorenwohnheimes Lutz Siegmann ein Lied singen. „Wenn ich fünf oder sechs junge Menschen zum Vorstellungsgespräch einlade, bin ich froh, wenn ein oder zwei auch erscheinen und überglücklich, wenn am Ende einer einen Ausbildungsvertrag unterschreibt.“ Von einer dauerhaften Kooperation mit der Schule in Rahmen von Kurs 21 verspricht er sich einiges.

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