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Abschied von der Bühne für Thomas Schneider

Generalintendant Kay Kuntze verabschiedet Thomas Schneider nach der Ballett-Gala am 3.2.2017. 44 Jahre war Thomas Schneider am Theater engagiert.
(Foto: Sabina Sabovic)

44 Jahre war Thomas Schneider am Theater in Altenburg und Gera engagiert.

Jetzt verabschiedete Generalintendant Kay Kuntze den 65-Jährigen nach der Ballett-Gala in Gera auf der Bühne. Damit schließt sich für Thomas Schneider auf schöne Weise ein Kreis: tanzte er doch 1976 zu den ersten Geraer Ballett-Tagen, die ihm immer am Herzen lagen. Die damalige Ballettdirektorin Inge Berg-Peters hatte ihn in dieser Spielzeit nach Gera geholt. Nach seiner Ausbildung an der Ballettschule Leipzig 1971 bis 1973 hatte Thomas Schneider sein erstes Engagement als Gruppentänzer am Landestheater Altenburg angetreten.

Als Solist sah man ihn in Gera in Rollen wie Don José und später Escamillo in Carmen, Joseph in Josephslegende, Adam in Erschaffung der Welt, Romeo, Miss Kapital in Revue, Lysander im Sommernachtstraum, Cassio in Othello, um nur einige zu nennen. Auch im Charakterfach versuchte er sich zeitig mit großem Erfolg, man denke nur an die böse Stiefmutter in Cinderella, Coppelius oder den fliegenden Onkel Drosselmeyer im Nussknacker. Mit 42 Jahren beendete er seine tänzerische Laufbahn und war seit 1993 als Inspizient im Musiktheater/Ballett tätig, wo er dem Bühnengeschehen unmittelbar verbunden bleiben konnte. Nur wenige Tänzer schaffen es, so lange im Beruf zu bestehen.

Seit 1984 ist Thomas Schneider verheiratet, seine Frau Karin gehört seit 1977 zum Ballettensemble. Auch in vielen Ballettabenden waren die beiden ein Paar.

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