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Altenburger Praxisjahr für junge Restauratoren begrüßt neue Teilnehmer und verabschiedet sich vom jüngsten Jahrgang

Altenburger Residenzschloss (Foto: der uNi)


Bereits den dritten Jahrgang junger Praktikanten begrüßt das „Altenburger Praxisjahr für Kunstgut- und Denkmalrestaurierung“ Anfang September 2019. Das außergewöhnliche Programm ist im Verbund des Schloss- und Kulturbetriebes Altenburg, dem Lindenau-Museum und freischaffender Restauratoren organisiert. Es bietet jährlich vier Praktikanten die Möglichkeit, das für das Fachstudium der Restaurierung vorgesehen Pflichtpraktikum über zwölf Monate in Altenburg zu absolvieren.

Im Jahrgang 2019 / 2020 hatten sich auf die insgesamt vier Praktikumsplätze 20 Interessenten aus verschiedenen Bundesländern sowie aus dem Ausland beworben.

Entwickelt wurde das Programm vom Museumsleiter des Schloss- und Kulturbetriebes, Uwe Strömsdörfer und den freischaffenden Altenburger Restauratoren Arnulf Daehne und Johannes Schaefer. Der junge Nachwuchs wird in dem erfahrenen Team Altenburger und Leipziger Restauratoren umfassend angeleitet und erhält Einblicke in die zukünftige Arbeitswelt.

„Wir vermitteln nicht nur das Wissen zu den unterschiedlichen restauratorischen Fachrichtungen, sondern die Teilnehmer können sich bei uns auch über ihre Erfahrungen in unterschiedlichen institutionellen Arbeitsfeldern austauschen und sich auf die Eignungsprüfung an einer Hochschule, Universität oder Fachhochschule vorbreiten“, so Strömsdörfer über den besonderen Reiz des Praxisjahres.

Das Altenburger Praxisjahr ist ein Baustein der vielfältigen Angebote des Schloss- und Kulturbetriebes, um Kultur und Geschichte an nachwachsende Generationen aktiv und handlungsorientiert zu vermitteln.

Den auch in Fachkreisen wachsenden guten Ruf des Praxisjahres tragen die vier Teilnehmer des jetzt ausscheidenden 2. Jahrgangs mit in die Welt hinaus. Zum Abschluss ihres Praxisjahres in Altenburg präsentieren sie am Freitag, den 30. September 2019 um 13.00 Uhr in der Restaurierungswerkstatt des Residenzschlosses Objekte, die sie in den zurückliegenden zwölf Monaten bearbeitet haben, darunter drei Konsoltische aus der Mitte des 19. Jahrhundert.

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