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Dichten ist ein Übermut – 200 Jahre West-östlicher Divan zwischen Klassik und Gegenwart

Lindenaumuseum Altenburg (Foto: der uNi)

Ein Nachmittag mit Anne Kies, Steffen Mensching und Christoph Schmitz-Scholemann im Lindenau-Museum Altenburg

Sonntag, 3.11.2019
15:00 Uhr
Lindenau-Museum Altenburg
Eintritt frei.

Vor 200 Jahren erschien Johann Wolfgang von Goethes Gedichtsammlung »West-östlicher Divan« als Ergebnis seiner Beschäftigung mit den Gedichten des persischen Dichters Hafis. Ein hoher Anteil der Gedichte geht auf Goethes Briefwechsel mit Marianne von Willemer zurück, von der auch einige Gedichte des Divan stammen. Anne Kies und Steffen Mensching verleihen in ihrer Lesung den Gedichten Präsenz, Christoph Schmitz-Scholemann liest die moderierenden Zwischentexte.

Übrigens:

Steffen Mensching dürfte vielen Kunstinteressierten noch gut bekannt sein. Er wurde 1958 in Berlin (Ost) geboren. Seit der Spielzeit 2008/09 ist Steffen Mensching Intendant am Theater Rudolstadt. Er studierte an der Humboldt-Universität Berlin Kulturwissenschaft und arbeitete zwanzig Jahre als freiberuflicher Autor, Schauspieler, Clown und Regisseur. Bekannt wurde er vor allem durch die Zusammenarbeit mit Hans-Eckardt Wenzel. Seine erste größere Gedichtsammlung »Erinnerung an eine Milchglasscheibe« erschien 1979, später folgten Lyrik-Sammlungen und Romane (»Jacobs Leiter«, 2003, »Lustigs Flucht«, 2005). Mensching ist Mitglied des Deutschen P.E.N. und erhielt für seine künstlerische Arbeit mehre Preise. Im Juli 2018 erschien sein vielbeachteter Roman »Schermanns Augen« im Wallstein Verlag.

Eine Veranstaltung des Thüringer Literaturrates e.V. in Zusammenarbeit mit dem Lindenau-Museum Altenburg. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe »Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen – 200 Jahre West-östlicher Divan« statt. Mit freundlicher Unterstützung durch die Kulturstiftung des Freistaats Thüringen und der Thüringer Staatskanzlei.

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