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Exkursion in das NSG „Phönix Nord“

Mauritianum Altenburg


Beweidungsprojekt Bergbaufolgelandschaft

Termin: 19. Juli 2019, 17.00 Uhr

Das Naturschutzgebiet „Phönix Nord“ ist Teil der ostthüringischen Bergbaufolgelandschaft. In unserer intensiv genutzten Landschaft gehört das weitestgehend ungestörte Gebiet mit seiner hohen Anzahl unterschiedlicher Biotope zu den wertvollsten Naturräumen des Altenburger Landes. Zahlreiche seltene, geschützte und im Bestand bedrohte Tier- und Pflanzenarten finden hier geeigneten Lebensraum. Ohne menschliches Zutun breiten sich jedoch Bäume und Sträucher auf den wertvollen Offenlandflächen aus und die Artenvielfalt auf diesen Sonderstandorten geht beträchtlich zurück.

Zum Erhalt der offenen Lebensräume hat die Naturforschende Gesellschaft Altenburg ein ENL-Projekt initiiert, welches mit Hilfe robuster Weidetierrassen die Verbuschung eindämmen soll. Die Methode der extensiven Ganzjahresbeweidung mit Pferden und Rinderartigen schafft und erhält Lebensräume für Vögel, Reptilien, Insekten und andere Arten, die in unserer Kulturlandschaft kaum noch geeignete Lebensräume finden. Am 19.07.2019 laden die Projektmitarbeiter Simon Rockstroh und Nico Kieshauer zu einer Wanderung durch das Naturschutzgebiet „Phönix Nord“ ein, um die naturschutzfachlichen Besonderheiten der ehemaligen Grube aufzuzeigen und die Schutzziele zu erläutern.

Treffpunkt: Falkenhain, Kreuzung Friedrich-Engels-Straße/ Gartenstraße (am alten Rittergut)
Leitung: Simon Rockstroh, Nico Kieshauer (NfGA, Projekt „Weidelandschaft Bergbaufolge-landschaften Nordregion Altenburger Land“)

geschrieben NfGA/ A. Rohland

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