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Führung: „Bernhard August von Lindenau und seine Kunstsammlungen“

Porträt Bernhard August von Lindenau (Foto: Lindenau-Museum)


Sonntag, 21.4.2019, 15 Uhr

Bernhard August von Lindenau und seine Kunstsammlungen

Führung

Sabine Hofmann, Stellvertretende Direktorin des Lindenau-Museums, lädt zu einer Sonntagsführung am 21. April 2019 um 15 Uhr ins Museum ein. Was hat es mit dem „Lindenau“ im Museumsnamen auf sich? Wer war Lindenau? Warum und vor allem was hat er gesammelt? Diesen und weiteren Fragen wird die Historikerin in ihrer Führung „Bernhard August von Lindenau und seine Kunstsammlungen“ nachgehen. Wer also länger keinen Rundgang mehr durch das Lindenau-Museum gemacht hat, erhält am Ostersonntag eine wunderbare Gelegenheit dazu!

Der sächsisch-thüringische Staatsmann, Gelehrte und Kunstsammler Bernhard August von Lindenau (1779-1854) gehört zu den herausragenden deutschen Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Er war, ganz in Übereinstimmung mit seinen Zeitgenossen Wilhelm und Alexander von Humboldt, ein Universalist, Kosmopolit und Philanthrop, der sich von der Verantwortung gegenüber seiner Generation leiten ließ. Seine Neigung zu den Naturwissenschaften führte ihn während seiner Zeit im Staatsdienst des Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg in die Sternwarte auf dem Seeberg bei Gotha, die Anfang des 19. Jahrhunderts ein europäisches Zentrum der Astronomie war.

Auf dem Höhepunkt seiner politischen Laufbahn leitete Lindenau in Dresden als Vorsitzender des sächsischen Gesamtministeriums, im Rang eines heutigen Ministerpräsidenten, umfassende Staatsreformen ein. Darüber hinaus hatte er in Dresden die Oberaufsicht über die königlichen Kunst- und Wissenschaftssammlungen. Als privater Kunstsammler hatte Lindenau die großen Museumsgründungen seiner Zeit vor Augen, vor allem die des Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt und des Neuen Museums in Berlin. Wie sie sollte auch das Kunstmuseum in Altenburg ein öffentlicher Ort der Wissenschaft und Bildung auf europäischem Niveau sein.

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