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Führung „Von Leipzig nach Altenburg – Max Klinger im Lindenau-Museum“

Lindenaumuseum Altenburg (Foto: der uNi)


Von Leipzig nach Altenburg – Max Klinger im Lindenau-Museum

Sonntag, 9.6.19, 15 Uhr

Am diesjährigen Pfingstsonntag, den 9. Juni 2019, lädt die Provenienzforscherin Sarah Kinzel zu einer Sonderführung mit dem Titel „Von Leipzig nach Altenburg – Max Klinger im Lindenau-Museum“ ein. Ab 15 Uhr wird sie sich dem Schaffen des aus Leipzig stammenden Bildhauers, Malers und Grafikers Max Klinger (1857–1920) widmen. Von diesem – zu den bekanntesten deutschen Künstlern der Jahrhundertwende zählenden – Künstler besitzt das Lindenau-Museum einige bedeutende druckgrafische Zyklen sowie vier Gemälde. Letzteren ist gemein, dass sie Landschaften zeigen und in den 1950er Jahren über den Leipziger Kunsthandel nach Altenburg gelangt sind. Damit enden die Gemeinsamkeiten jedoch. Die höchst individuellen Geschichten auf und hinter den Bildern sind Gegenstand der Führung am kommenden Sonntag.

Sarah Kinzel ist seit Frühjahr 2018 als Provenienzforscherin am Lindenau-Museum tätig. Die zunächst auf ein Jahr befristete Projektstelle des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste ist nun glücklicherweise um zwei weitere Jahre verlängert worden. Somit kann Frau Kinzel vorerst weiterhin die Herkunft einzelner Sammlungsbestände des Lindenau-Museums überprüfen, welche Verdachtsmomente aufweisen. Während des vergangenen Jahres konnte bereits eine Reihe von Werken von dem Verdacht befreit werden, NS-verfolgungsbedingt – also früheren Besitzern unrechtmäßig – entzogen worden zu sein. Nur in wenigen Fällen haben die Nachforschungen bisher die Einleitung eines Restitutionsverfahrens, also der Rückerstattungen an die rechtmäßigen Besitzer der Kulturgüter, erforderlich gemacht.

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