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Klares Bekenntnis zu Festspielen 2013!

Cappenberger Barbarossakopf (Foto: Stefan Müller)

In ihrer letzten Sitzung hat sich die Stadtrats-Arbeitsgruppe Festspiele klar und mehrheitlich für die Durchführung der Altenburger Barbarossa Festspiele 2013 im Hof des Residenzschlosses ausgesprochen. Ein nochmaliges Aussetzen birgt, genau so wie eine weitere Verschiebung der Entscheidung, ein enormes Risiko für die Festspiele überhaupt. „Lieber kleiner als gar nicht“ – war das eindeutige Meinungsbild der Stadträte. Nun ist es an der Verwaltung, Bezug nehmend auf die verringerte Zuschauerkapazität, deren genauer Umfang durch ein konkretes brandschutztechnisches Gutachten in den nächsten Wochen ermittelt wird, ein neues Finanzierungskonzept aufzustellen. Darin werden ebenso die erstmals zu Buche schlagenden Aufwendungen für den nicht mehr zur Verfügung stehenden 2. Arbeitsmarkt und die noch zu verhandelnden Kosten für den Leistungsumfang des Theaters zu beachten sein.

„Es werden nicht alle künstlerischen Träume reifen“ – kündigte das Festspielbüro den Stadträten schon einmal vorab an. Doch es geht – wie schon so oft bei diesem größten kulturtouristischen Projekt der Stadt Altenburg – nicht um das „ob“ sondern um das „wie“.

Dazu gehört ebenso der einstimmig gefasste Beschluss, zur kommenden Stadtratssitzung im März im Rahmen einer interfraktionellen Vorlage den Oberbürgermeister mit der Machbarkeit der künftigen Übertragung aller kulturellen Aufgaben der Stadt und damit auch der Festspiele an eine neu zu gründende Gesellschaft zu beauftragen. Der Zeitplan für all das ist eng gestrickt, so wird sich die Arbeitsgruppe bereits im April mit den möglichen konkreteren Inhalten der neuen Betreiberform befassen.

Das Festspielbüro stellte der Arbeitsgruppe darüber hinaus den Arbeitsplan 2012 vor. Das Jahr 2012 beinhaltet jede Menge attraktiver Veranstaltungen und Projekte, um das Thema Barbarossa einerseits auf breiter Ebene in Altenburg und bei den Altenburgern ankommen zu lassen, andererseits bereits jetzt weit über die Stadtgrenzen hinaus für den Besuch der Festspiele zu werben.

Höhepunkt bildet dabei das Jubiläum der Wiederkehr der 840. Weihe der „Roten Spitzen“ durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa im August des Jahres. Vom 24. bis 26. August erwacht das Leben und Treiben rund um die „Roten Spitzen“ mit Tradition und Moderne! Der Startschuss für den Ticketverkauf für die Festspiele 2013 erfolgt auch an diesem Wochenende. Vertreter der „Barbarossa“-Städte Kaiserslautern, Mainz, Gelnhausen und Sinzig werden ebenfalls eingeladen, um an einem wissenschaftlichen Forum des im vergangenen November gegründeten Kuratoriums „Altenburger Barbarossa Festspiele“ teilzunehmen.

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