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Lindenau-Museum Altenburg lädt zum Themenabend am 5. Dezember 2019

Lindenaumuseum Altenburg (Foto: der uNi)


Herzliche Einladung zu unserem Themenabend am Donnerstag, 5. Dezember 2019, 18.30 Uhr

Vom Objekt zum Subjekt?

Die Frau in der antiken und heutigen Gesellschaft

Das Lindenau-Museum lädt am Donnerstag, den 5. Dezember 2019 zu einem Vortrags- und Gesprächsabend ein. Anlässlich der Sonderausstellung „Mit den Waffen einer Frau. Furchtlose Frauengestalten der Antike“ (15.9.2019 – 01.01.2020) nehmen die Kunsthistorikerin Dr. Stephanie Pearson und die Geschäftsführerin des Soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig Christine Rietzke die gesellschaftliche Rolle der Frau während der Antike und in der Gegenwart in den Blick. Die Moderation des Abends übernimmt Elisabeth Kaiser, MdB.

Was verraten uns archäologische Zeugnisse über die Stellung der Frau in der antiken griechischen Gesellschaft? Was sagen Castingshows wie „Germany’s Next Topmodel“ über unsere heutigen Geschlechterrollen aus? Wie bringen wir Emanzipation und lang tradierte Rollenbilder miteinander in Einklang?

Unter dem Titel „Ausnahme Amazone. Wie Kunst die griechische Frau definierte“ untersucht Dr. Stephanie Pearson, welche Aussagen sich anhand archäologischer Objekte über die Frau im antiken Griechenland treffen lassen. Darstellungen von jungen Frauen, Priesterinnen oder Hetären geben Auskunft über Idealvorstellungen und normatives Verhalten des weiblichen Geschlechts.
Dr. Stephanie Pearson studierte Kunstgeschichte und Klassische Altertumswissenschaft an der Berkeley Universität in Kalifornien und arbeitet seit 2015 als Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Winckelmann-Institut für Klassische Archäologie der Humboldt-Universität zu Berlin.

Im zweiten Teil des Abends betrachtet Christine Rietzke unter den Schlagworten „Von Zaunreiterinnen, Castingshows und Missverständnissen“ die Entwicklung der Rolle der Frau bis in die Gegenwart. Sie wird prüfen, inwieweit die Frau von Heute noch immer von einem Rollenbild bestimmt wird.

Neben ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin des Frauenkultur e. V. Leipzig seit 1993 engagiert sich Christine Rietzke als Bildungsreferentin und in der Kinder- und Jugendarbeit für Demokratie, Toleranz und Geschlechtergerechtigkeit.

Das anschließende Gespräch moderiert Frau Elisabeth Kaiser, MdB.

Angelika Forster, Kunstvermittlung / Öffentlichkeitsarbeit

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