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Ostern auf Burg Posterstein: Ferien-Programm und „Schlössersafari“

Burg Posterstein (Foto: der uNi)


Die Osterferien stehen vor der Tür und auch in diesem Jahr können große und kleine Museumsgäste wieder Wissenswertes rund ums Osterfest erfahren. Das Ferien-Programm des Museums von 16. bis 28. April geht der Frage nach, was der Fisch mit dem Osterfest zu tun hat. Dabei geht es geschichtlich bis ins Mittelalter. Osterbräuche, Osterfest und Tischkultur stehen im Fokus. Und in der Burg kann man den einen oder anderen Fisch an die Angel bekommen.

Kleine Schatzsucher-Prüfungen für Familien mit Kindern zum Thema „Der Fisch und das Osterfest“ finden am 17. und 24. April um 10.30 Uhr und 14.30 Uhr statt. Sie dauern etwa 20 Minuten. Eine Voranmeldung ist dafür nicht nötig.

An den Ferientagen ohne Führungen gibt es ein Rätsel zum Selberlösen.

Zum familienfreundlichen Konzept „Die Kinderburg“ gehört im Museum Burg Posterstein auch das thematisch wechselnde Ferienprogramm in allen Schulferien in Sachsen und Thüringen. Jeweils wählt das Museumsteam eine Fragestellung aus, die im Ferienprogramm gemeinsam mit den Kindern beantwortet wird. Das sind oft Fragen, die Kinder den Postersteiner Burggeistern Posti und Stein gestellt haben. Im Museum gibt es nämlich seit 2017 die „Helmpost“, einen Papphelm, in den man Fragekärtchen an die Burggeister einwerfen kann. Die Kinder erhalten per Post Antwort auf ihre Fragen und ausgewählte Antworten veröffentlicht das Museum im Kinderblog unter: blog.burg-posterstein.de/kinderburg. Auch die Familienausstellung „Die Kinderburg“ baut auf von Kindern gestellten Fragen auf: Wie schwer war eine Ritterrüstung? Wie ging ein Ritter aufs Klo? Und gab es im Mittelalter auch eine Schule? Mit Schatzkarte, Verkleidung und interaktiven Elementen können Familien die Vergangenheit erkunden. Seit diesem Jahr bekommen Schatzsucher-Experten für jede absolvierte Ferienprüfung ein Puzzleteil. Wer alle 6 Teile beisammen hat, erhält eine ganz besondere Schatzsucher-Auszeichnung.

+++Die Feiertage zur „Schlössersafari“ nutzen: Die Ausstellung „Versteckte Orte: Instagramer auf #Schlössersafari in Mitteldeutschland“ ist noch bis 12. Mai 2019 zu sehen++

In ihrer Freizeit erkunden sie Schlösser, Burgen, Kirchen und Sehenswürdigkeiten ihrer Region durch das Auge ihrer Kamera. Die Fotos teilen sie mit einer interessierten Fotogemeinde im sozialen Netzwerk Instagram. In der Ausstellung “Versteckte Orte: Instagramer auf #Schlössersafari in Mitteldeutschland”stellen wir im Museum Burg Posterstein bis 12. Mai 2019 sieben Instagramer und ihre Bilder und Beweggründe vor. Mit dabei sind Cindy Hiller (auf Instagram zu finden unter @chillerunterwegs), Sandro Deus (@fineartinsilver), Frank Burchert (@franksfotografie), Simone Stahn (@silentfotografie_simone), Romy (@sosfernweh), Patrick Weidenmueller (@vogtland_prinz) und Manja Reinhardt (@vogtlandzauber).

In erster Linie ist die Ausstellung „Versteckte Orte“ eine Fotoausstellung, die verschiedene Burgen und Schlösser in Thüringen, Sachsen und Brandenburg vorstellt. Die Auswahl trafen die ausstellenden Hobbyfotografen. Mit ihren Bildern wollen sie den Museumsgästen Lust machen, sich selbst aufzumachen, um Schlösser und Burgen ihrer Region zu erkunden. Jeder ist herzlich dazu eingeladen, eigene Fotos unter dem Ausstellungs-Hashtag #Schlössersafari auf Instagram zu teilen. Die Bilder sind auf einem Bildschirm in der Ausstellung zu sehen – so kann man quasi Teil der Ausstellung werden. Inzwischen sind mehr als 1500 Bilder von Schlössern und Burgen aus ganz Deutschland und sogar Europa geteilt wurden. Die „Schlössersafari“ ist längst nicht mehr auf Mitteldeutschland beschränkt!

+++Vorschau:+++

4. Mai, 17 bis 19.30 Uhr

++Salonabend: Was kann Lyrik heute bewegen?++
mit Lesung und Pop-Up-Ausstellung von Annerose Kirchner und Stefan Knechtel, Moderation: Angelika Bohn
Wir laden anlässlich des Erscheinens des neuen Lyrikbands „Beliehene Zeit“ mit Gedichten der Geraer Autorin Annerose Kirchner und Holzschnitten von Stefan Knechtel zu einem Abend mit Lesung, Holzschnitten und einem Gespräch über den Einfluss von Literatur und Kunst in der Gesellschaft. Das Gedicht „Jean Paul auf Schloss Löbichau“ schließt unmittelbar an die Salongeschichte im Altenburger Land und an den Salon der Herzogin Anna Dorothea von Kurland in Löbichau und Tannenfeld an – eines der Hauptforschungsgebiete im Museum Burg Posterstein. So knüpft der Abend an diese über 200-jährige Kultur an und lenkt das Thema des Gesprächs gleichzeitig ins Heute.

12. Mai, 16 Uhr:
++„Abschluss-Safari“ durch die Ausstellung „Versteckte Orte – Instagramer auf #Schlössersafari in Mitteldeutschland“ mit den ausstellenden Instagramern ++

Wir lassen alle unter dem Hashtag #Schlössersafari geteilten Bilder noch einmal Revue passieren und laden zum Gespräch und Austausch ein.

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Museum Burg Posterstein

Öffnungszeiten
März bis Oktober: Dienstag – Samstag: 10.00 – 17.00 Uhr
Sonntag/Feiertag: 10.00 – 18.00 Uhr

In barocken Räumen der über 800-jährigen Burg entdecken Sie die Geschichte der Burg und der Region im Dreiländereck Thüringen-Sachsen-Sachsen-Anhalt.
Die Ausstellung zur europäischen Salonkultur erzählt von den spannenden Ereignissen am Musenhof der Herzogin von Kurland im benachbarten Löbichau. Sie tauchen ein in die bewegte Zeit zwischen Französischer Revolution, Aufstieg und Fall Napoleons und Wiener Kongress.
Vom 25 Meter hohen Burgturm bietet sich eine herrliche Aussicht.

Ständige Ausstellungen: Von Rittern und Salondamen
Ausstellungen zur regionalen Kulturgeschichte, besonders: Salon der Herzogin von Kurland.
Jean Pauls Orte: Litfaßsäule zu seinem 250. Geburtstag im Jahr 2013

Ständige Angebote für Gruppen
Führungen können Sie per E-Mail oder telefonisch unter (034496) 22 595 buchen:

Führung durch die Burg
Treffpunkt: Museum

Zwischen Metternich und Talleyrand – Der Musenhof der Herzogin von Kurland im Schloss zu
Löbichau
Treffpunkt: Museum

Geführte Wanderung auf Thümmels Spuren in Nöbdenitz

Treffpunkt: 1000-jährige Eiche Nöbdenitz

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