Mittwoch , 21 April 2021
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Otto Pech – an allem interessiert

Im Schloss- und Spielkartenmuseum gibt es jetzt ein Wiedersehen mit einem guten alten Bekannten: Otto Pech, vielen auch unter seinem Künstlernamen Otto Pix geläufig. Am vergangenen Sonntag wurde eine Kabinettausstellung eröffnet, die bislang unbekannte Skizzen und Zeichnungen des Kreativen zeigt. Knapp 100 Interessierte fanden zur Ausstellungseröffnung den Weg ins Residenzschloss, eine erfreuliche Resonanz.

Oberbürgermeister Michael Wolf begrüßte die Besucher im Bachsaal des Schlosses. Das Stadtoberhaupt berichtete, dass der Altenburger Schlossverein die Ausstellungsstücke – rund 300 Blätter von Otto Pech – erworben habe. „Ich danke den engagierten Mitgliedern des Schlossvereins“, so der Oberbürgermeister. Der Verein habe sich zum wiederholten Male um das Schloss und das Museum verdient gemacht.

Museumsleiterin Uta Künzl lud die Besucher ein, bei einem Gang durch die Ausstellung die bislang weniger bekannten Seiten Otto Pechs zu entdecken. Sie rühmte die „handwerkliche Virtuosität“ des Künstlers und dessen Fähigkeit, „Liebenswürdigkeiten des Alltags“ aufzuspüren.

 

Renate Reinhold, die die Ausstellung konzipiert hat, berichtete aus dem bewegten Leben Otto Pechs. Ihren Worten zufolge blieb der 1950 verstorbene Künstler, den man in eine Reihe mit Busch und Zille stellen könne, seiner Heimatstadt Altenburg Zeit seines Lebens verbunden. „Er war mehr als ein Skatmaler“, so Renate Reinhold. Sie schilderte einen „an allem interessierten“ Menschen, dessen vielseitiges Schaffen beeindruckend sei. „Das zeichnerische Talent, das erworbene grafische Wissen, sein Humor und seine Menschlichkeit machten Otto Pech zu einer besonderen Künstlerpersönlichkeit in Altenburg.“

Wer die unbekannten Skizzen und Zeichnungen des unvergessenen Otto Pech im Residenzschloss sehen möchte, hat noch bis zum Herbst dieses Jahres Gelegenheit dazu. Die Öffnungszeiten des Schloss- und Spielkartenmuseums: dienstags bis sonntags, 9.30 bis 17 Uhr, letzter Einlass 16.30 Uhr.

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